Formations-Eistanz - oder richtig Precision-Skating oder Synchroneiskunstlauf genannt - wie wir es heute kennen, ist die jüngste, vom internationalen Eissportverband ISU anerkannte, Disziplin.
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Synchroneiskunstlaufen hat aber eine lange Tradition. Gruppeneiskunstlaufen wurde bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts durch die ISU anerkannt. Es handelte sich dabei zunächst um Wettbewerbe von Vierergruppen die zunächst aus 2 Paarlaufpaaren bestanden. In den 50er Jahren bildeten sich dann in den USA, die ersten Teams aus Eisläufern die als Synchroneiskunstlaufen in moderner Auffassung betrachtet werden können.
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Die Idee eine Anzahl Eiskunstläufer gemeinsam in einem Team auftreten zu lassen, verbreitete sich dann schnell und die Popularität wuchs ständig. 1992 wurden durch ein Komitee der ISU die heutigen Regeln für Synchroneiskunstlaufen beschlossen. Seit dem Jahre 2000 werden im Synchroneiskunstlaufen auch Weltmeisterschaften veranstaltet und man hofft auf die Zulassung bei der nächsten Olympiade.
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Während beim Eiskunstlaufen Sprünge, Schritte und Pirouetten die technischen Elemente bilden, bestehen die Elemente beim Synchroneiskunstlauf aus sog. Formationen (Kreis, Block, Reihe, Rad oder Durchkreuzung) die mit möglichst schwierigen Schritten und Haltungen dargeboten werden.
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Synchroneiskunstlaufen wird auf internationaler Ebene in drei Kategorien betrieben.
- In der Nachwuchsklasse besteht das Team aus mindestens 12 und maximal 20 Mitgliedern plus maximal 4 Ersatzläufer/innen, wobei keiner der Läufer das 15te Lebensjahr erreicht haben darf.
- In der Juniorenklasse besteht das Team aus mindestens 12 und maximal 20 Mitgliedern plus maximal 4 Ersatzläufer/innen die alle das 12te aber noch nicht das 19te Lebensjahr erreicht haben.
- In der Seniorenklasse laufen mindestens 16 und maximal 20 Mitglieder plus maximal 4 Ersatzläufer/innen die alle das 14te Lebensjahr erreicht haben müssen.
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| In den Wettbewerben Junioren und Senioren werden ein Kurzprogramm mit vorgeschrieben Elementen und in allen Kategorien eine Kür mit freier Elementenwahl gelaufen. Dort sollen die technischen Grundelemente Kreis, Block, Linie, Rad und Durchkreuzungsmanöver (Intersection) gezeigt werden. Entscheidend ist dabei die Präzision, die Sauberkeit und die Gleichmäßigkeit der einzelnen Elemente.
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