| Erläuterung der Begriffe im Synchroneislaufen | ||
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Die technischen Elemente im Synchoneislaufen (auch Manöver genannt, engl.: maneuver) werden durch ihre geometrische Form unterschieden. Die Geschwindigkeit, die Schritte und die Haltung(en) innerhalb eines Manövers sind ausschlaggebend für den Schwierigkeitsgrad. Als Konfiguration bezeichnet man das Arrangement und die Form eines Manövers. Arrangement meint, dass die Läufer ihren Nachbarn innerhalb der Formation wechseln. Form meint z.B. die Anzahl der Linien innerhalb eines technischen Elementes (z.B. im Block). Der Kreis (circle) ist ein Manöver, das sich um einen gemeinsamen Mittelpunkt dreht (bei mehreren Kreisen um mehrere Mittelpunkte). Bewertungsparameter sind: "Rundheit", Geschwindigkeit, Abstand zwischen Läufern, Handhaltungen, Schwierigkeit der Schritte. Die Linie ist ein Manöver, das von der einen kurzen Bande zur anderen kurzen Bande gelaufen werden muss. Bei den Senioren ist eine Doppellinie erlaubt. Mehr als 2 Linien dürfen es jedoch nicht sein, denn dann zählt das Element als Block. Bewertungsparameter sind: Genauigkeit (gerade), Abstand zwischen Läufern, Variationen, Handhaltungen, Schwierigkeit der Schritte, Bewegungsrichtung (Sprünge sind nicht erlaubt). Der Block ist ein Manöver, das über die gesamte Eisfläche in mindestens drei und maximal sechs Linien parallel gelaufen werden muss. Bewertungsparameter sind: Schwierigkeit und Variation der Bilder, Abstand zwischen Läufern, Handhaltungen, Schwierigkeit der Schritte, Bewegungsrichtung, Verwendung von Kürelementen. Das Rad (wheel, auch Mühle) ist ein Manöver, das sich um einen gemeinsamen Drehpunkt dreht. Es sind dabei verschiedene geometrische Figuren möglich, z.B. S-Form, mehrere Speichen, Doppellinie, Dreifachlinie, etc.. Bewertungsparameter sind: Schwierigkeit und Variation der Bilder, Gleichmäßigkeit der Drehung, Abstand zwischen Läufern und Speichen, Handhaltungen, Schwierigkeit der Schritte, Bewegungsrichtung, Verwendung von Kürelementen (Mindestens 180 Grad Drehung pro Form - shape. Sprünge sind nicht erlaubt). Die Durchkreuzung (Intersection) ist ein Manöver, bei dem die eine Hälfte des Teams die andere durchkreuzt. Bewertungsparameter sind: Schwierigkeit und Variation der Durchkreuzung (bis hin zu Dreiecks- oder Vierecksintersections), Abstand zwischen Läufern, Schwierigkeit der Schritte, Bewegungsrichtung, Verwendung von Kürelementen Geschwindigkeit (Rückwärtsflieger sind verboten). Verbindungselemente zwischen technischen Elementen werden als Übergänge (transition) bezeichnet. Hierbei geht es darum, auf welche Art sich das Team von einem zum anderen Element "umbaut". Die Top-Teams verursachen beim Zuschauer Fragezeichen in den Gesichtern, wenn die Transitionen so schnell und raffiniert sind, dass der Zuschauer gar nicht mehr nachvollziehen kann, wie das Team den Manöverwechsel vollzogen hat (Dürfen nicht mehr als die halbe Länge der Eisfläche einnehmen). Bewegungen in Isolation (movements in isolation) sind Elemente, in denen Läufer voneinander oder von dem Rest des Teams isoliert sind. Die Bewegungen müssen einen Zusammenhang zum Manöver haben und die Musikinterpretation unterstützen. Bewegungen in Isolation können z.B. Pirouetten, Sprünge oder Spiralen sein (Nur in der Kür erlaubt). Als Untergruppen (Sub-grouping) bezeichnet man die Teilung des Teams in kleinere Gruppen, die zueinander oder zum Rest des Teams laufen. Schrittsequenzen (step sequence) sind eine Serie von verschiedenen Drehungen und Eislauf(!)-Schritten (Dreier, Mohawks, Twizzles, etc). Kürelemente (free skate movements) sind z.B. Ina Bauer, Flieger, Mond, etc. Tanzsprünge (dance jumps) sind Sprünge von nicht mehr als einer halben Umdrehung, bei der die Kufen das Eis verlassen. Sprünge (jumps) bestehen aus mindestens einer Umdrehung, bei der die Kufen das Eis verlassen. Im Synchroneislaufen sind nur Sprünge mit maximal einer (1) Umdrehung erlaubt (Nur in der Kür erlaubt). Unterstützte Sprünge (assisted jumps) sind Sprünge von nicht mehr als einer Umdrehung, bei der ein Läufer passive Unterstützung leistet. Der Absprung muss allein vom springenden Läufern ausgeführt werden. Tragen oder Heben ist verboten (Nur in der Kür erlaubt). Als Hebungen (Lift) bezeichnet man die Hebung eines Läufers durch einen anderen vom Eis. Der gehobene Läufer springt nicht ab, er wird in seiner Hebeposition von einem anderen Läufer gehalten (Alle Hebungen sind beim Precision-Skating verboten). Flieger (spiral) sind Gleitsequenzen in Arabeskenposition, bei der sich das freie Bein in Hüfthöhe oder höher befindet (Rückwärtsflieger sind bei Durchkreuzungen verboten). Highlighting ist ein Element, bei dem der Läufer eine Bewegung in Isolation ausführt, die mit dem restlichen Team nichts zu tun hat (dies ist beim Precision-Skating verboten). |