Die
von der Bundesregierung bereits beschlossene sechsmonatige
Vorratsdatenspeicherung von Verbindungen im Netzbereich stößt wieder auf
heftigste Kritik. eco, der Verband der deutschen
Internetwirtschaft, hat erstmals eine Summe genannt, was diese
Vorratsdatenspeicherung die Provider kosten wird. So belaufen sich allein die
Kosten für den Betrieb der Überwachungsanlagen und Abschreibungen auf 50
Millionen Euro. Um jeden Schritt, z.B. wer wann mit welcher IP-Adresse E-Mails
verschickt hat, zu dokumentieren, wird für die Branche mit einer Summe von 205
Millionen Euro gerechnet. eco-Regulierungsvorstand Oliver Süme hält die
von der Vereinigung als “astronomisch” bezeichneten Zahlen für „schlicht
untragbar“.