Imageverlust durch Datenklau

Wenn Hacker einen der Großen der IT-Branche ins Visier nehmen, sorgt das nicht nur für viel Aufsehen, sondern auch für einen erheblichen Image-Schaden. Jüngstes Beispiel: das weltweite Jobportal Monster. Wie das Unternehmen nun selbst eingestanden hat, haben sich unbekannte Täter Zugriff auf vertrauliche Daten von 1,3 Millionen Monster-Kunden verschafft – und an diese im Namen von Monster E-Mails mit Schadprogrammen versandt. Dass es den Tätern gelang, viele der Kunden zu täuschen, lag auch am fatalen Krisenmanagement von Monster: Fünf Tage lang hielt das Unternehmen den Datenklau geheim, und rückte erst selbst damit heraus, als die Sicherheits-Experten von Symantec schon die Öffentlichkeit informiert hatten. Leider fehlt auch bei vielen anderen Firmen immer noch das nötige Sicherheits-Bewusstsein, obwohl auch Mittelständler und kleine Unternehmen zunehmend ins Visier von Internet-Kriminellen rücken. So ist das Thema IT-Sicherheit immer noch nicht überall Chefsache – und das Wort "Security Policy" leider vielfach immer noch ein Fremdwort.


- twe -

 

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