Einer aktuelle Studie zufolge nehmen die meisten Mitarbeiter mit mobilen Endgeräten die möglichen Sicherheitsprobleme nicht ernst genug.
Einer aktuelle
Studie von Cisco und der NCSA (National Cyber Security Alliance) zufolge nehmen
die meisten Mitarbeiter mit mobilen Endgeräten die möglichen Sicherheitsprobleme
nicht ernst genug. Gut ein Drittel der Mitarbeiter schließt ein beruflich
genutztes Notebook oder Smartphone bedenkenlos an fremde Funknetze an –
besonders sorglos sind hier dem Report zufolge die Chinesen (54 Prozent),
gefolgt von den Deutschen (46 Prozent) und Südkoreanern (44
Prozent).
Das Sicherheitsrisiko steigt von Jahr zu Jahr, den
immer mehr Mitarbeiter nutzen Laptop und Smartphone oder PDA – nicht nur als
„Zweitgerät“ – und lassen häufig grundlegende Sicherheitsregeln unbeachtet.
Hintergrund sei einem Bericht der Computerwoche zufolge die rasche Erledigung
der Aufgaben, auf die sich die Nutzer konzentrieren. Dabei werden häufig bei
kleinen Displays auch E-mail unbekannter Herkunft oder potentiell gefährliche
Mail-Anhänge geöffnet – häufig erschwert das Mini-Display den Nutzern eine
eingehende Begutachtung vorab. Dazu kommt, dass gerade diese Kleingeräte in rund
20 Prozent der Fälle noch nicht einmal passwortgeschützt sind.
Wesentlich für einen besseren Schutz der
firmeninternen und anderer kritischer Daten ist also eine hinreichende
Aufklärung über effiziente Datenverschlüsselung auf mobilen Geräten sowie eine
integrierte Security-Strategie. Die Studie wurde mit über 700 Mitarbeitern in
den USA, Großbritannien, Deutschland, China, Indien, Südkorea und Singapur
durchgeführt.
Quelle:
computerwoche