Eistanzen wird immer populärer

Der heute sehr populäre Eistanz ist eine spezielle Form des Eiskunstlaufs, welche man als Paar läuft, bei der es um die möglichst originelle und ästhetische Umsetzung von Musik in Tanz auf dem Eis geht.

 

Dabei unterscheidet man Pflichttanz, Originaltanz und Kür.  Beim Pflichttanz läuft das Paar zwei Tänze, die jeweils immer für ein Jahr international ausgelost werden. Die Musikrichtung für den Originaltanz wird ebenfalls Jahr für Jahr international ausgelost, allerdings ist das Paar in der Wahl der Schritte, Haltungen und Armbewegungen völlig frei - was zählt, ist der Schwierigkeitsgrad und die Originalität der Darbietung. Die größten künstlerischen Freiheiten bietet der Kürtanz: nach den internationalen Reformen im Eistanz lässt das heutige Regelwerk dem Paar fast alle Freiheiten – wobei die Auswahl der Musik hier von besonderer Bedeutung ist.

 

Die Wettkampfleistung im Eistanzen basiert auf schritttechnischen Grundlagen, die exakt, temporeich und in Anpassung an die Musik tänzerisch, wie akrobatisch dargeboten werden müssen (u.a. akrobatische Hebungen, Tanzpirouetten usw.). Die Wettkampf-Wertung setzt sich aus einer A-Note für die Technik und der B-Note für die künstlerische Umsetzung zusammen.

 

Nicht erst seit Kilius/Bäumler und neuerdings nach der 2002-Olympiade in Salt-Lake-City ist die Wertung im Eiskunstlaufen ins Gerede gekommen, aber auch in den meisten anderen Sportarten gibt es die Preisrichter-Entscheidung, die nicht immer unumstritten ist, und selbst beim Fußball sollen 50% der sonst einfach zählbaren Tore erst nach Schiedsrichterentscheidungen fallen.

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