Wer wurde wann Olympia-Sieger im Damen- und Herren Einzel, im Paarlaufen und im Eistanzen  
 
Geschichte der Sportart
Die Fortbewegung auf schlittschuhähnlichen Geräten ist ca. 4000 Jahre alt, was Knochenfunde (Gleitkufen aus Knochen) beweisen. Die Knochen-Kufen wurden später durch Holzkufen und schließlich von Eisenkufen abgelöst.
In Edinburgh wurde 1742 der erste Eislaufklub gegründet, der erste in Deutschland entstand 1862 in Frankfurt/M.
1888 schlossen sich die deutschen Vereine in Hamburg zum Deutschen Eisläuferverband zusammen. Weltmeisterschaften der Männer gibt es seit 1896, die Frauen folgten1906.

Olympische Geschichte

Die olympische Geschichte beginnt sehr früh, bei den Sommerspielen in London1908 gab es Medaillen für Frauen, Männer und Paare. Der Sieger bei den Männern hieß Ulrich Salchow (Schweden), dessen Sprung seinen Namen bis heute in Erinnerung hält.
Auch bei den Sommerspielen in Antwerpen 1920 standen die drei Wettbewerbe wieder auf dem Programm, so dass der Eiskunstlauf die älteste olympische Wintersportart ist. Seither fehlte er bei keinen Spielen, in Innsbruck 1976 kam der Eistanz hinzu.

Olympische Erfolge

Große Namen hat dieser Sport hervorgebracht:
Sonja Henie, Irina Rodnina, Karl Schäfer, die Protopopows, die Paare Marika Kilius und Hansjürgen Bäumler, Maxi Herber und Ernst Baier.
Das Paar Rita Baran/ Paul Falk siegte in Oslo 1952, und Manfred Schnelldorfer ist der erste und einzige Olympiasieger der Männer aus Deutschland. Katarina Witt (DDR) triumphierte in Sarajewo 1984 und Calgary 1988.
Das britische Eistanzpaar Jayne Torvill und Christopher Dean revolutionierte bei seinem Sieg in Sarajevo 1984 den Eistanz. Das Paar zeigte freies Tanzen zu Ravels Bolero, was möglicherweise gegen die Regeln verstieß. Aber die Juroren waren von der Vorführung so hingerissen, dass sie bei den 18 Wertungen zwölfmal die Höchstnote 6,0 vergaben.

Kurioses

Das Paar Kilius/Bäumler verlor seine Silbermedaille von Innsbruck 1964, weil es vorher angeblich einen Profi-Vertrag unterschrieben hatte, bekam sie 1966 wieder ausgehändigt, verlor sie erneut wenige Monate später und erhielt sie endgültig 1987 bei einer Feier in München.
 
 

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