Eistanz ist eine spezielle Form des Eiskunstlaufs.
Es geht um die möglichst originelle und ästhetische Umsetzung von Musik in Tanz auf dem Eis.
Dabei unterscheidet man Pflichttanz, Originaltanz und Kür.
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Beim Pflichttanz läuft das Paar je nach Wettbewerb einen oder zwei ausgeloste Tänze. Alle zwei Jahre tritt eine Expertenkommission zusammen, die vier Tänze für die kommende Saison (zwei Jahre) auswählt. Diese sind dann für alle internationalen Wettbewerbe bindend.
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Die Wertung setzt sich aus einer Note für die Technik (Einheitlichkeit der Schritte, saubere Ausführung der Tanzpositionen, Körperhaltung, Abstand zwischen den Paaren etc.) und einer zweiten Note für die künstlerische Umsetzung zusammen.
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Der Originaltanz ist ebenfalls vorgegeben. Allerdings ist das Paar in der Wahl der Schritte, Haltungen und Armbewegungen völlig frei. Was zählt, ist der Schwierigkeitsgrad und die Originalität der Darbietung. Und zudem muss sich das Paar kurz fassen: Der Tanz muss in zwei Minuten über die Bühne gehen.
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Die größten künstlerischen Freiheiten bietet der Kürtanz. Ein paar Dinge sind tabu: etwa das Festhalten der Schlittschuhe des Partners, das Liegen auf dem Eis oder auch Knien auf beiden Beinen. Ansonsten lässt das Regelwerk dem Paar alle Freiheiten. Die Auswahl der Musik ist hier von besonderer Bedeutung. Dabei kommen Musicals, Opern, Operetten, Ballettstücke und sogar Volksmusik in Frage. Die Bewertung erfolgt nach den Kriterien technische Perfektion und künstlerischer Wert.
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