Jede Art der Fortbewegung auf einer Eisfläche
mit Hilfe von Schlittschuhen kann als Eislaufen bezeichnet werden.
Heutzutage hat Eislaufen als Freizeitvergnügen einen hohen
Stellenwert. |
Eissporthallen fungieren allerorten nicht nur als
Trainings- und Spielfeld für ortsansässige Eishockeymannschaften,
sondern werden auch stundenweise geöffnet für die nicht
wettkampfinteressierten Liebhaber dieser
Freizeitbeschäftigung. |
Im
Wettkampfbereich ist Eislaufen die Voraussetzung für alle
Sportarten, die auf Schlittschuhen ausgeübt werden, zum Beispiel für
Eishockey, Eiskunstlaufen, Eisschnelllaufen, Eistanz und
andere. |
Erstaunlicherweise belegen prähistorische Befunde,
dass die Menschen offensichtlich vor rund 4.000 Jahren schon
wussten, wie sie sich auf zugefrorenen Gewässern fortbewegen
können. |
Für
die Kufen der archaischen Schlittschuhkonstruktionen verwendete man
Knochen von Rindern und Rentieren. Wegen der fehlenden Kanten
benutzte man lange Stöcke, ähnlich wie die beim Langlauf, zum
Abstoßen und Bremsen. |
Die
ersten Modelle aus Holz und Eisen wurden im 12. Jahrhundert
entwickelt. Die losen Kufen wurden nicht nur zu dieser Zeit, sondern
auch noch lange danach mit Riemen an den Schuhen befestigt.
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Erst
1829 wurde in den Niederlanden eine Erfindung patentiert, die Kufe
und Schuh mit Schrauben zusammendrückte. Zu der Zeit wurden auch die
Stöcke überflüssig, weil man bereits eine Form von Kanten entwickelt
hatte. |
In der
Saison 1996/97 gelang dem besonders im Eisschnellauf verwendeten
Klappschlittschuh der Durchbruch. Der Klappmechanismus ermöglicht
es, dass sich die Ferse von der Schlittschuhschiene abheben kann,
eine Lauftechnik, die in der Tradition des Langlaufes steht.
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