Wie die Frauen mit Kraft und Grazie die Eisbahn eroberten

Florence Madeline Syers, bekannt als ´Madge´ Syers, war die erste Frau, die sich bei einer Eiskunstlauf-WM das Startrecht erkämpfte.


Edgar und Florence Syers

Die Britin Florence Madeline Syers schaffte damit bereits 1902 die Grundlage für den ersten weiblichen Eiskunstlaufstar Sonja Henie.


Sonja Henie

Die Norwegerin Sonja Heniegewann 1928, 1932 und 1936 olympisches Gold sowie sechs EM-Titel. Später startete die Norwegerin eine erfolgreiche Film-Karriere und verdiente Millionen.


Sjoukje Dijkstra

In den Niederlanden galt Sjoukje Dijkstra als Nationalheldin, als sie 1964 in Innsbruck die erste niederländische Olympiasiegerin bei Winterspielen wurde.


Katharina Witt

Als Gewinnerin der Olympischen Spiele 1984 und 1988 wurde Katharina Witt zum "schönsten Gesicht des Sozialismus" (Time-Magazin). Nach der Wende wurde die ausdrucksstarke Chemnitzerin Profi-Läuferin in den USA und ist noch immer eine der populärsten deutschen Sportlerinnen.


Denise Biellmann

Die Schweizerin Denise Biellmann sprang nicht besonders hoch, aber sie revolutionierte das Eiskunstlaufen mit der später nach ihr benannten Biellmann-Pirouette. Dabei wird während der Drehung das Bein an den Hinterkopf gezogen.


Kristi Yamaguchi

Kristi Yamaguchi, eine Kalifornierin japanischer Abstammung, war Olympiasiegerin 1992 in Albertville. Ihr gelang ein bislang einmaliges Kunststück: 1988 bei den Junioren-Weltmeisterschaften siegte sie im Einzel und Paarlaufen.


Michelle Wing Kwan

Michelle Wing Kwan (USA) wurde fünfmal Weltmeisterin, der Olympiasieg blieb ihr verwehrt. Ihren Start in Turin 2006 hatte die neunmalige US-Meisterin eine Woche vor Wettkampf-Beginn wegen einer Leistenverletzung absagen müssen. Mit ihren braunen Mandelaugen und ihrer Ausstrahlung galt die Tochter chinesischer Einwanderer im zurückliegenden Jahrzehnt als Zugpferd im Frauen-Eiskunstlauf.

 

 

 

 

 

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