Eiskunstlaufen &
Gesundheit
Das Eislaufen ist eine der ältesten Winter-Sportarten
überhaupt. Eislaufen ist ein schonender Freizeitsport – jedoch nur wenn er
richtig beherrscht wird und macht dann speziell Kindern und Jugendlichen viel
Spaß. Der Aufenthalt in kalten Eishallen wird von Medizinern oft bei
Atemwegserkrankungen empfohlen - so dass der Sport in Eishallen speziell
gesundheitsfördernd ist.
- Der „normale“ Eislaufsport - wie ihn der Neusser
Schlittschuh-Klub (NSK) praktiziert - dient der sportlichen Betätigung und der
allg. Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen.
- Da Eislaufen in unseren Breiten von September bis April
in Eishallen stattfindet, dient der Aufenthalt in dieser speziellen Eishallen-Luft oft der
Verbesserung und Linderung bei Atemwegserkrankungen. Die feucht-kühle Eishallen-Luft
- meistens ohne Hausmilben und mit deutlich
weniger Pollen als sonstige Umgebungsluft - verschaffen vielen
allergischen Asthmatikern oft eine deutliche Verbesserung der Beschwerden,
ähnlich wie ein Klimawechsel im Gebirge oder am Meer. Viele Ärzte
empfehlen daher den Aufenthalt in kühlen Eishallen.
- Der NSK ist besonders Stolz auf seine große
Breitensportabteilung, bei der Kinder und Jugendliche gezielt und
kontinuierlich zur sportlichen Betätigung angeleitet
werden.
- Nur
bei fehlender Eislauftechnik besteht eigentlich eine Verletzungsgefahr
durch Stürze und die häufigste Ursache von Verletzungen im Eislaufsport
sind mangelndes Aufwärmen – eben dann, wenn man Eislaufen ohne fachliche Hilfe
und Anleitung betreibt.
- Eislaufen hat positive Auswirkungen auf die
Herz-Kreislauf-Funktion und die Muskulatur.
- Bei Kindern können durch Eislaufen Koordination, Beweglichkeit,
Geschicklichkeit und Gewandtheit besonders günstig trainiert werden.
- Durch die erforderliche Koordination der Bewegung kommt es nicht
nur zu einer Stärkung der Beinmuskulatur, sondern auch zu einer
Muskelstabilisierung von Bauch und Rücken. Eislaufen führt auch zu einer
Verbesserung der Becken-Hüft-Muskulatur.
- Das Erlernen der technischen Anforderungen im Eiskunstlauf
beginnt beim NSK schon im Kindesalter (Kindergarten und frühes
Schulalter) – selbst 3-jährige sind keine Seltenheit.
- Ganzjährig werden beim NSK Beweglichkeit, Kraft, Schnelligkeit
und allgemeine Ausdauer gezielt geübt.
- Ballettunterricht und Turnen ergänzen das Laufen auf dem
Eis.
- Nur
bei der extremen Form des Sprungtrainings im sog.
Eiskunstlauf-Hochleistungssport, bei der dann 3- oder 4-fache
Rittberger-, Toeloop- oder Axel-Sprünge trainiert werden, kann man manchmal
von besonderer Gelenkbelastung sprechen – ansonsten ist Eislaufen sogar
aufgrund der harmonischen Bewegung zur Musik äußerst
gelenkschonend.
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