NEWS-SERVICE aus dem Jahre 2004:


Lohse und Winkler gehen nun endgültig zukünftig getrennte Wege
23.12.2004 (sid) Nach 17 gemeinsamen Jahren im Hochleistungssport trennen sich die Wege von Kati Winkler und Rene Lohse. Über ein Jahrzehnt verzauberten die beiden Eiskunstläufer das deutsche Publikum. Sie waren das schillernde Aushängeschild im deutschen Eistanz und legten nun vor ihren Fans in Berlin noch einmal eine Show vom Feinsten hin. Im heimischen Wellblechpalast brachten die WM-Dritten von Dortmund nicht nur das Eis zum Schmelzen. ´Es war eine schwere, andererseits auch wunderschöne Zeit, die wir von damals bis heute gemeinsam auf dem Eis verbracht haben´, sagte Kati Winkler. 2500 Zuschauer feierten das Paar frenetisch und ließen bei Rene Lohse einen Hauch von Wehmut aufkommen. ´Jetzt reift die Zeit der Trennung heran´, erklärte der 32-Jährige.   mehr...

Fabel-Kür bringt Pluschenko Sieg und Weltrekord
20.12.2004 (sid) Durch eine fantastische Leistung hat Jewgeni Pluschenko dem Grand-Prix-Finale der Eiskunstläufer in Peking seinen Stempel aufgedrückt. Der 22 Jahre alte St. Petersburger kam auf 251,75 Punkte und überbot damit seinen eigenen Weltrekord (234,29) deutlich. In der Rolle des ´Paten´ bot der Olympia-Zweite von Salt Lake City eine fehlerfreie Leistung und siegte mit großem Vorsprung vor dem Kanadier Jeffrey Buttle (216,65) und Chengjiang Li aus China (201,07).   mehr...

Russlands Kunstläufer dominieren Grand-Prix-Finale
19.12.2004 Peking (dpa) - Die russischen Eiskunstläufer haben beim Grand-Prix-Finale in Peking drei der vier Titel gewonnen. Weltmeister Jewgeni Pluschenko war im Herren-Wettbewerb ebenso nicht zu schlagen wie die Eistanz-Champions Tatjana Nawka/Roman Kostomarow und die Olympia-Zweite Irina Slutskaja bei den Damen. Nur im Paarlauf mussten sich Maria Petrowa/Alexej Tichonow den Lokalmatadoren und zweimaligen Weltmeistern Xue Shen/Hongbo Zhao (China) beugen. Platz drei ging an die WM-Dritten Qing Pang/Jian Tong (China).

  
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´Cup on Ice´ steht auf dünnem Eis
WAZ 29.11.2004: Vom Nations-Cup über den Grand Prix bis hin zum ´bofrost-cup on Ice´ - das sind 14 Jahre Eiskunstlauf-Tradition in Gelsenkirchen, die jetzt vor dem Aus steht. Die Veranstaltung am vergangenen Wochenende gibt derzeit keinen Anlass, an eine Fortsetzung zu glauben.   mehr...

bofrost-Cup in Gelsenkirchen verkümmert leider aufgrund des DEU-Missmanagements immer mehr
28.11.2004: Das ARD-Fernsehen berichtete zwar ausführlich wieder vom diesjährigen Gelsenkirchen-Cup und zahlte dafür auch noch Geld an die DEU, den Eiskunstlauf-Dachverband. Aber die DEU verpennte erneut die Gelegenheit, um für volle Zuschauerränge zu sorgen. Es war schon peinlich mit ansehen zu müssen, wenn die ARD-Kameras einmal das Eis verließen und es nur unbesetzte gelbe Sitzplätze in der Lipper-Emscher-Halle gab. Auch das Teilnehmerfeld (außer vielleicht im Eistanz) verkümmert immer mehr zu einer Dorfveranstaltung. Hallo liebe DEU: Warum soll das Fernsehen eigentlich noch über Eiskunstlauf-Veranstaltungen berichten, für die Ihr noch nicht einmal normale Zuschauer begeistern könnt?   mehr...

Viele Absagen für den ´bofrost Cup´
WAZ 23.11.2004: Einige zunächst angekündigte Eiskunstlauf-Stars werden nun doch nicht beim ´bofrost Cup on Ice´ von Freitag bis Sonntag im Sportparadies an den Start gehen. So werden die ´Titelverteidiger´ im Eistanzen, das Weltklasse-Paar Marie-France Dubreuil/Patrice Lauzon aus Kanada, nicht in Gelsenkirchen antreten. Damit dürfte den WM-Zweiten aus Bulgarien, Albena Denkowa/Maxim Stawisky, der Sieg kaum zu nehmen sein. Bei der Damenkonkurrenz stehen sechs Läuferinnen auf der Meldeliste. Nicht mehr dabei sind die Weltklasse-Läuferin Cynthia Phaneuf (Kanada) sowie die kanadische Vizemeisterin Joannie Rochette. Bei den Herren fehlt der avisierte WM-Neunte Frederic Dambier (Frankreich). Und nach der Absage der Deutschen Paarlauf-Meister Aljona Sawchenko/Robin Szolkowy sind nun auch Mikkeline Kierkgaard/Norman Jeschke nicht dabei.   mehr...

Die deutschen Eiskunstläufer haben bei der Trophée Bompard in Paris nur schwache Leistungen abgeliefert
21.11.2004 dpa: Die zweifache nationale Meisterin Annette Dytrt (München) wurde in einem niveauarmen Grand-Prix-Feld Sechste, Silvio Smalun (Oberstdorf) nur Siebter. In der Damenkonkurenz lief die Kanadierin Joannie Rochette die mit Abstand beste Kür und gewann ihren ersten Grand Prix vor der in Oberstdorf trainierenden Italienerin Carolina Kostner und der formschwachen Europameisterin Julia Sebestyen (Ungarn). Silvio Smalun (Foto) aus Deutschland erlaubte sich im Herrenwettbewerb unnötige Fehler in seiner Kür und stürzte zwei Mal. «Es war immerhin besser als beim Cup of China vorige Woche», stellte der zweifache deutsche Meister fest. «Ich habe mehr versucht, dahingehend war es eine Steigerung. Im Ganzen kann ich nicht zufrieden sein, wenn es auch wenigstens etwas nach vorne und nicht zurückgegangen ist», sagte der gebürtige Thüringer. Johnny Weir (USA) sicherte sich seinen zweiten Grand-Prix-Titel vor Vize-Weltmeister Brian Joubert aus Frankreich. Der Eistanz-Sieg ging an die Weltmeister Tatjana Nawka/Roman Kostomarow (Russland), die sich damit bei Albena Denkowa/Maxim Stawiski (Bulgarien) für die Niederlage bei der NHK Trophy in Japan vor zwei Wochen revanchierten. In der Kür der Russen gab es allerdings sehr viele Unsauberkeiten, während die Bulgaren und auch die drittplatzierten Franzosen Isabelle Delobel/Olivier Schoenfelder wesentlich überzeugender auftraten - aber in Frankreich gibt es ja des öfteren zu interpretierende Bewertungen. Deutsche hatten beim Eistanz-Wettbewerb erst überhaupt nicht mitgemacht, denn aufgrund der verfehlten DEU-Politik gibt es derzeit nur ein Eistanzpaar in der Meisterklasse, Beyer-Beyer aus Dortmund.

  

Deutsche Paarläufer Nönnig/Bleyer enttäuschten beim Grand-Prix in Paris
20.11.2004 Paris (dpa) - Die deutschen Paarlauf-Vizemeister Nicole Nönnig/Matthias Bleyer haben bei der Trophee Bompard in Paris erneut enttäuscht. Wie so oft blieben die Chemnitzer beim Eiskunstlauf-Grand-Prix unter ihren Möglichkeiten und patzten gleich zwei Mal. Das Chemnitzer Paar Nicole Nönnig/Matthias Bleyer belegte den achten und vorletzten Platz. Im Paarlauf siegten die Vize-Weltmeister Xue Shen/Hongbo Zhao aus China ohne zu glänzen vor Maria Petrowa/Alexej Tichonow (Russland). Nönnig/Bleyer begannen zwar gut mit einem dreifachen Toeloop, aber ein aufgerissener Wurftoeloop und ein schwerer Sturz beim Wurfsalchow machten alle Hoffnungen auf eine bessere Platzierung zunichte.  

Belbin-Agosto aus den USA siegen im Eistanz in Peking beim Grand-Prix
14.11.2004 (sid) Den Sieg bei den Eistänzern holten sich Tanith Belbin und Benjamin Agosto aus den USA. Sie bekamen 210,28 Punkte und verwiesen die Israelis Galit Chait und Sergej Sachnowski (204,42) auf Platz zwei.  

Lindemann verpasst Grand-Prix-Finale
14.11.2004 (sid) Stefan Lindemann hat den Einzug ins Grand-Prix-Finale der Eiskunstläufer verpasst. Der Erfurter belegte in Peking beim ´Cup of China´, der vierten von sechs Stationen des Grand Prix, Platz drei (188,80 Punkte). Um sich den Finalplatz zu sichern, hätte der WM-Dritte bei seinem dritten und letzten Grand-Prix-Start der Saison gewinnen müssen. Doch der Kanadier Jeffrey Buttle (211,20) und der Chinese Li Chengjiang (197,15) machten ihm einen Strich durch die Rechnung. Stefan Lindemann entschied aber das innerdeutsche Duell mit seinem langjährigen Widersacher Silvio Smalun für sich. Der Konkurrent aus Oberstdorf hat den Anschluss an die internationale Spitze verpasst und wurde nach fehlerreichen Programmen nur Neunter und Vorletzter.  

Russischer Doppelsieg beim Cup of China
14.11.2004 (sid) Zwei russische Eiskunstläuferinnen haben den Cup of China in Peking dominiert: Die Ex-Weltmeisterin Irina Slutskaja siegte beim vierten von sechs Grand-Prix-Wettbewerben mit 177,80 Punkten vor ihrer Teamkollegin Viktoria Volchkowa mit 154,16 Punkten (Foto). Dritte wurde die Kanadierin Joannie Rochette (152,12).  

Fitze/Rex enttäuschen beim Grand-Prix Cup of China in Peking
13.11.2004 (sid) Für Eva-Maria Fitze und Rico Rex wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Die EM-Siebten sind beim Cup of China in Peking vom vierten Platz nach dem Kurzprogramm sogar noch auf den sechsten Platz nach der Kür zurückgefallen. Die Chemnitzer sammelten nur 126,40 Punkte. Der Sieg ging an die zweimaligen Weltmeister Xue Shen und Hongbo Zhao aus China (Foto) mit 193,54 Zählern.   mehr...

Ordentliche DEU-Mitgliederversammlung - keine Aufklärung der Mitglieder über ´brisante DEU-Situation´
Am Samstag, den 30. Oktober 2004 - mitten in der laufenden Saison - trafen sich die Vertreter der Vereine und Landesverbände zur Ordentlichen Mitgliederversammlung (MV) in Berlin. Diese MV findet alle zwei Jahre statt und dient der Information der Mitglieder durch das Präsidium. Es geht primär um Präsidiumstätigkeiten, den Kassen- oder Finanzbericht bzw. Bilanzen (die Finanzlage des Vereins), deren Genehmigung und die Entlastung des Präsidiums. Schon bei der außerordentlichen MV im Juli kursierten Gerüchte, die DEU sei pleite, der Insolvenzantrag der DEU Ende 2003 sei nur mit einer Finanzspritze aus NRW vermieden worden und Karl-Heinz Kleimeier sei als Kassenprüfer der DEU nur geschasst worden, weil er zu hartnäckig nachgefragt habe. Nun wollte ich mir als Vereinsvertreter selbst ein Bild über den Zustand meines Eislauf-Bundesverbandes zu machen.   mehr...

Skandalös oder mutig: Katarina Witt fordert Eliteförderung im Sport. Will sie etwa das alte DDR/UDSSR-System zurück haben?
8.11.2004 nach einem dpa-Bericht fordert die Ex-DDR-Vorzeigesportlerin, Ex-Playboy-Titelgirl, World-Business-Award-Preisträgerin und u.a. heutige Beraterin der Deutschen Eislauf-Union (DEU) den Leistungssport in Deutschland wieder «erfolgsorientierter» zu machen. Der Staat müsse danach Eliteschulen fördern, in denen sich sportliche Talente entwickeln können. «Die Länge der Schulzeit muss flexibel sein, der Stundenplan und Lehrumfang muss sich am Trainingspensum orientieren», so Witt in der Berliner Tageszeitung «taz». Witt kritisiert Gleichmacherei und Mittelmaß im heutigen deutschen Sport. Trainer würden z.B. teilweise nach der Anzahl ihrer Kaderathleten bezahlt statt nach Erfolgen. Witt: «Die Sportförderung erfasst zu viele Sportler, die vorhersehbar weit entfernt von Titel und Medaillen bleiben werden. Dem deutschen Sportsystem der Gegenwart fehlt oft der Mut zur kompromisslosen Leistungsbereitschaft». Spielt Katharina Witt damit wieder einmal dem DEU-Präsidenten Reinhard Mirmseker in die Hände? Mirmseker hat ja auch mehrfach schon Wünsche zur Strukturänderung in diese Richtung selbst geäußert. Ist Sport nicht mehr die schönste Nebensache der Welt - zählen zukünftig nur noch Olympiasieger?  

Eiskunstlauf-Verband untersagte Pluschenko Start in Prag
7.11.04 Prag (dpa) - Für lange Gesichter hat der Eiskunstlauf-Weltverband ISU bei den rund 9.000 Besuchern der Eiskunstlauf-Gala «Art on Ice» in Prag gesorgt. Dem dreimaligen Weltmeister Jewgeni Pluschenko wurde der Start bei der Show-Veranstaltung verweigert. Der Russe hatte wegen angeblicher Knieprobleme seine Teilnahme an der zeitgleich stattfindenden NHK-Trophy im japanischen Nagoya abgesagt. Hätte sich Pluschenko diesem Verbot widersetzt, hätte der 22-Jährige seine Startberechtigung für Welt- und Europameisterschaften und auch für die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin verloren. Die ISU duldet die Teilnahme ihrer Läufer an Schaulaufen und so genannten gemischten Wettbewerben mit Profis nur, wenn es dabei keine Terminüberschneidungen mit ISU-Veranstaltungen gibt. «Das ist der schlimmste Tag meiner Karriere», sagte Pluschenko, nachdem er den enttäuschten Zuschauern nur von der Tribüne aus hatte zuwinken können. Viele Besucher hatten für die Veranstaltung einen für Tschechen recht hohen Eintrittspreis von umgerechnet 40 Euro gezahlt.  

Johnny Weir siegt mit neuem Wertungssystem gegen die Vierfachspringer
DEU-PRESS 8.11.04: US-Meister Johnny Weir feierte bei der NHK-Trophy in Nagoya seinen ersten Grand Prix-Erfolg in seinem ersten Wettbewerb mit dem neuen Wertungssystem. ´Ich hatte nicht damit gerechnet hier zu gewinnen. Ich wollte nur gut laufen und sehen, was meine Programme unter dem neuen Wertungssystem wert sind´, erklärte Weir nach seinem Sieg hocherfreut. Sie waren viel wert - auch ohne Vierfachsprung. Mit seiner Eleganz, Musikalität, originellen Pirouetten ließ der Junioren-Weltmeister von 2001 die Vierfachspringer hinter sich. Hinter Weir (220,25 Punkte) kam der Olympia-Dritte Timothy Goebel (USA), der in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison pausieren musste, bei seinem Comeback mit 208,28 Punkten auf den zweiten Platz vor dem Franzosen Frederic Dambier (197,37).
  

WM-Zweite, die Bulgaren Albena Denkowa/Maxim Stawiski schon mit zweitem Grand-Prix-Sieg in der neuen Saison
6.11.04 Nagoya (dpa) - Beim japanischen Grand-Prix mussten sich die Eistanz-Weltmeister Tatjana Nawka/Roman Kostomarow (Russland) geben, die in Nagoya den Bulgaren Albena Denkowa/Maxim Stawiski klat unterlagen unterlagen. Die Bulgaren hatten das technisch anspruchsvollere Programm zu einem ungewöhnlichen Musikmix aus afrikanischer und klassischer Musik. Nawka/Kostomarows Interpretation von Giacomo Puccinis «Tosca» wirkte dagegen blass. Auf Rang drei kamen die Franzosen Isabelle Delobel/Olivier Schoenfelder.
  

Eiskunstlauf-Weltmeisterin Shizuka Arakawa mit ihrem erstem Sieg in der neuen Saison 2004/2005 beim japanischen Grand-Prix
6.11.04 Nagoya (dpa) - Eiskunstlauf-Weltmeisterin Shizuka Arakawa (Foto) ist bei der NHK-Trophy im heimischen Japan mit einem Sieg in die Saison gestartet. Shizuka Arakawa feierte ihren ersten Sieg in einem Grand-Prix-Wettbewerb, doch in der Kürwertung hatte ihre Landsfrau, Juniorenweltmeisterin Miki Ando, die Nase vorn. Ando konnte aber nicht mehr den Rückstand aus dem Kurzprogramm wettmachen und wurde Zweite. Die 16-Jährige Miki Ando zeigte sieben Dreifach-Sprünge, darunter auch die Kombination dreifach-Lutz-dreifach-Rittberger, während Arakawa beim dreifachen Flip stürzte. Dritte wurde die Russin Elena Sokolowa.  

Eistanzgeschwisterpaar Beier konnte in Japan beim Grand-Prix nicht starten, da Schlittschuhe und Gepäck nicht angekommen waren
6.11.2004 (sid): Das Dortmunder Eiskunstlauf-Paar Christina und William Beier war beim dritten Saison-Grand Prix im japanischen Nagoya nur als Zuschauer dabei. Weil die Geschwister keine Schlittschuhe hatten, mussten sie auf ihren Auftritt verzichten. Das Gepäck der deutschen Vizemeister war auf dem Weg von der vorherigen Skate-Canada-Station in Halifax nach Japan verschollen.  

Russen Petrowa/Tichonow gewinnen NHK-Trophy
6.11.04 Nagoya (dpa) - Die früheren Paarlauf-Weltmeister Maria Petrowa/Alexej Tichonow haben beim Grand-Prix im japanischen Nagoya die NHK-Trophy gewonnen. Die zweifachen Europameister aus Russland siegten vor den Chinesen Qing Pang/Jian Tong, die bei der WM im März noch Bronze gewonnen und einen Platz vor den Russen gelegen hatten. Auf Platz drei kamen die EM-Dritten Dorota Zagorska/Mariusz Siudek (Polen). Die deutschen Vizemeister Eva-Maria Fitze/Rico Rex erreichten bei ihrem Grand Prix-Debüt in dieser Saison Rang acht.  

Die Eistanz-Vizeweltmeister Albena Denkowa/Maxim Stawiski (Bulgarien) gewinnen Skate Canada
Halifax (dpa) - Mit einem Sieg der favorisierten Eistanz-Vizeweltmeister Albena Denkowa/Maxim Stawiski (Bulgarien) ist der Grand Prix Wettbewerb in Halifax zu Ende gegangen.   mehr...

Lindemann beim Grand-Prix in Halifax erneut nur auf Platz sechs
1.11.2004 (sid) Den Einzug ins Grand-Prix-Finale kann Stefan Lindemann schon fast abhaken. Der deutsche Eiskunstlauf-Meister belegte beim zweiten Grand-Prix-Wettbewerb des Winters im kanadischen Halifax nur den 6. Platz und steht bereits unter extremem Erfolgsdruck. Nur mit einem Sieg beim Cup of China in zwei Wochen in Peking könnte dem WM-Dritten die Qualifikation für das Grand-Prix-Finale im Dezember an gleicher Stelle doch noch glücken.   mehr...

Winkler/Lohse debütieren bei ´Holiday on Ice´
28.10.2004 (sid) Weltpremiere und Debüt in einem: Die Eistänzer Kati Winkler und Rene Lohse hatten ihren ersten Auftritt mit der Eisrevue ´Holiday on Ice´ bei der Uraufführung des neuen Programms ´Fantasy´. Fast sieben Monate nach dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund waren die beiden Berliner die Gaststars in der Hamburger ColorLine-Arena. Die sechsmaligen deutschen Meister werden in diesem Winter insgesamt 26 Auftritte in sieben deutschen Städten absolvieren. Ihr nächster Einsatz ist am 1. Dezember in der Dortmunder Westfalenhalle vorgesehen.  

Russische Paarlauf-Weltmeister Totmianina/Marinin sagen nun nach dem schweren Sturz Grand-Prix-Serie ab
25.10.04: Einen Tag nach ihrem schweren Sturz in der Kür bei Skate America haben die russischen Paarlauf-Weltmeister Tatjana Totmianina/Maxi Marinin ihre weitere Teilnahme an der Grand Prix-Serie 2004 abgesagt. Tatjana Totmianina zog sich eine Gehirnerschütterung zu, als sie gemeinsam mit ihrem Partner bei einer Lassohebung auf das Eis stürzte und von Sanitätern aus der Halle getragen werden musste. Der Arzt verordnete ihr eine Woche strenger Ruhe. Die 23-Jährige Totmianina, die am Samstag in der Kür-Entscheidung des Wettbewerbs ´Skate America´ nach einem Fehler ihres Partners Maxim Marinin mit dem Kopf auf das Eis gestürzt und danach kurze Zeit bewusstlos war, hat keine Erinnerung an das Missgeschick: ´Ich weiß nur noch, dass wir auf dem Eis waren. Wie alles passiert ist, weiß ich nicht mehr.´ Die von dem Unfall im Gesicht schwer gezeichnete Totmianina, die in einem Rollstuhl zur Pressekonferenz erschien, hat von den Ärzten bis zur nächsten Untersuchung in rund einer Woche an ihrem Wohnsitz Chicago strengstes Fernseh- und Leseverbot erhalten. Nach Aussage von Trainer Oleg Wasiljew wird das Weltmeister-Paar nach einer gut zweiwöchigen Pause versuchen wieder das Training aufnehmen.  

Eiskunstlauf-Grand-Prix ´Skate America´ in Pittsburgh: Paarlauf-Weltmeisterin Tatjana Totmianina schwer gestürzt
24.10.2004 (sid) Der Eiskunstlauf-Grand-Prix ´Skate America´ in Pittsburgh wurde von einem Unfall der Paarlauf-Weltmeisterin Tatjana Totmianina überschattet: Die 23 Jahre alte Russin stürzte während der Kür-Entscheidung bei einer Axel-Lasso-Hebung mit dem Kopf aufs Eis, als ihr Partner Maxim Marinin ins Stolpern kam und das Gleichgewicht verlor. Totmianina war nicht bei Bewusstsein, als sie ins Mercy Hospital eingeliefert wurde. Nach einer ersten Untersuchung gaben die behandelnden Ärzte allerdings vorsichtige Entwarnung. ´Wir haben mit unserer Patientin die üblichen Tests durchgeführt, dabei war sie wach und orientiert. Dennoch wird sie einige Tage bei uns zur Beobachtung bleiben´, sagte ein Klinik-Sprecher. Angesichts des Zwischenfalls wurden sämtliche Siegerehrungen auf den Sonntag verschoben. ´Die neurologischen Werte und Röntgenuntersuchungen haben normale Ergebnisse erbracht. Wir haben lediglich eine Gehirnerschütterung diagnostiziert´, erklärte der behandelnde Arzt Dr. Larry Jones auf einer Pressekonferenz.  

Grand-Prix Skate America in Pittsburgh: Franzose Joubert in Führung - Stefan Lindemann patzte
23.10.2004 Pittsburgh (dpa) - Mit einem neunten Platz bei Skate America ist Eiskunstläufer Stefan Lindemann enttäuschend in die Grand-Prix-Serie gestartet.Der WM-Dritte aus Erfurt lief in Pittsburgh zwar die fünftbeste Kür, konnte nach dem großen Rückstand aus dem Kurzprogramm aber nur zwei Plätze aufholen.   mehr...

Stefan Lindemann, Anette Dytrt und die Eistänzer Christina und William Beier hoffen auf ein gutes Abschneiden beim Grand-Prix
Neben Michelle Kwan, die erst bei den US-Meisterschaften antreten will, ist Jevgeni Pluschenko der prominenteste Abwesende, der diesjährigen Grand Prix-Reihe. Deshalb hoffen die deutschen Teilnehmer auf ein gutes Abschneiden. Der 6 Stationen umfassende Grand-Prix-Wettbewerb findet in den Monaten November und Dezember auf drei Kontinenten statt und beginnt im kommenden Monat in Halifax (Kanada) und endet im Dezember in Peking.
Skate Canada (28.-31. 10. in Halifax)
NHK Trophy (4.-7. 11. in Nagoya)
Cup of China (11.-14. 11. in Beijing)
Trophée Eric Bompard (18.-21. 11 in Paris)
Cup of Russia (25.-28. 11. in Moskau)
Grand-Prix-Finale (16.-19. 2. 2004 in Beijing, China)  
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Marina Kielmann hat geheiratet - herzlichen Glückwunsch
DEU-Press: Marina Kielmann hat am 29. September Dirk Ebner geheiratet. Zwischen 1990 und 1993 gewann Marina bei Europameisterschaften eine Silber- und drei Bronzemedaillen. Acht Jahre in Folge stand sie zwischen 1988 und 1995 bei Deutschen Meisterschaften auf dem Siegespodest und errang dabei dreimal den Titel.   mehr...

Kwan und Pluschenko sagen Teilnahme am Grand-Prix-Serie ab
12.10.2004 (sid) Die fünfmalige Eiskunstlauf-Weltmeisterin Michelle Kwan hat zum dritten Mal in Serie ihre Teilnahme an der Grand-Prix-Serie abgesagt. Das erklärte der US-Verband in Colorado-Springs. Wie es weiter in der Mitteilung heißt, werde sich die 24-Jährige ganz auf die nationalen Meisterschaften im Januar in Portland sowie die Welttitelkämpfe im März in Moskau konzentrieren. Weltmeister Jewgeni Pluschenko hat seinen Startverzicht für die Grand-Prix-Serie erklärt, um sich für die WM im kommenden Jahr in Moskau und die Olympischen Spiele 2006 in Turin zu schonen. Der 21 Jahre alte dreimalige Weltmeister und Olympia-Zweite von Salt Lake City leidet schon seit längerem unter Knieproblemen. Der 6 Stationen umfassende Grand-Prix-Wettbewerb findet in den Monaten November und Dezember auf drei Kontinenten statt und beginnt im kommenden Monat in Halifax (Kanada). Das Grand-Prix-Finale steigt im Dezember in Peking. Früher machte der Grand-Prix-Zirkus auch in Gelsenkirchen halt - doch die Chinesen zahlen nun höhere Beträge an die ISU.   mehr...

Weltmeister Pluschenko verzichtet auf Grand Prix Teilnahme wegen Probleme mit dem Knie
4.10.04 (sid) Ohne den Weltmeister wird die diesjährige Grand-Prix-Serie der Eiskunstläufer ausgetragen. Der Russe Jewgeni Pluschenko hat seinen Startverzicht erklärt, um sich zu schonen. Der 21 Jahre alte dreimalige Weltmeister und Olympia-Zweite von Salt Lake City leidet schon seit längerem unter Knieproblemen. Der sechs Stationen umfassende Grand Prix findet in den Monaten November und Dezember auf drei Kontinenten statt und beginnt im kommenden Monat in Halifax (Kanada). Das Grand-Prix-Finale steigt im Dezember in Peking.  

Deutscher Doppelsieg in Bratislava durch Stefan Lindemann und Savchenko/Szolkowy
Das hat es lange für den deutschen Eiskunstlauf nicht mehr gegeben: Einen Doppelsieg bei einem internationalen Wettbewerb. Seit drei Jahren ist die Ondrej Nepela-Trophy in Bratislava für Stefan Lindemann ein Test vor dem Einstieg in die Grand Prix-Saison, in diesem Jahr hat der Erfurter diesen Wettbewerb zum ersten Mal gewonnen. Die Deutschen Paarlaufmeister Aljona Savchenko/Robin Szolkowy (Bild) aus Chemnitz waren sogar das erste deutsche Paar seit 1997, das einen internationalen Wettbewerb gewann. Bei den Damen glänzte Sarah Villanueva (Wiehl) einmal mehr mit ihren Pirouetten und Schritten, eine in den Elementen mißglücktze Kür ließ sie jedoch vom dritten Rang nach dem Kurzprogramm auf Platz Fünf zurückfallen. Steffen Hörmann (Oberstdorf) hingegen konnte seinen vierten Rang nach dem Kurzprogram auch in der Kür behaupten.

  

In Oberstdorf testet man nun das neue ISU-Wertungssystem und erlebt nur Pannen
6.8.04: Im Juni des Jahres verabschiedete die ISU ein neues Wertungssystem, statt der bekannten 6,0 müssen nun kompliziert über ein spezielles Touch-Screen-Computerverfahren die Preisrichter einzelne Elemente bewerten. Da dieser Aufwand sehr hoch und somit teuer ist hat man auch ein ´einfaches´ manuelles Papier-gebundenes Verfahren entwickelt, welches derzeit in Oberstdorf bei der Nebelhorn-Trophy getestet wird.   mehr...

Saison 2004/2005 hat mit der 36. Nebelhorn-Trophy begonnen: Deutsches Paar wurden Dritte
5.9.2004 Oberstdorf (dpa) - Die deutschen Paarlauf-Meister Aljona Sawchenko und Robin Szolkowy haben einen guten Einstand auf internationalem Eiskunstlauf-Parkett gegeben. Bei der Nebelhorn-Trophy in Oberstdorf wurden die Chemnitzer Dritte.
Die gebürtige Ukrainerin Sawchenko hatte erst wenige Tage vor dem Sommerwettbewerb eine Freigabe ihres Heimatlandes als Läuferin für die Deutsche Eiskunstlauf-Union (DEU) erhalten. Eigentlich wollte Robin Szolkowy, der vor 3 Jahren mit Claudia Rauschenbach schon einmal Meister geworden war und im letzten Jahr als Synchroneisläufer überbrückte, seine Karriere schon beenden. «Doch dann hörten wir, dass die Ukrainerin Aljona frei war und schickten ihr eine E-Mail», erzählte der 24 Jahre alte Sachse - der wegen seines tansanischen Vaters allein optisch durch die dunkle Hautfarbe eine ideale Ergänzung zur blonden Ukrainerin ist. Aljona Sawchenko hat bisher nur ein begrenztes Visum und der sächsische Landesverband und der Chemnitzer Eislauf-Club stellen der 19-Jährigen Wohnung und Unterhalt zur Verfügung. Es sieht somit so aus, als ob wir jetzt wieder per Zufall ein leistungsfähiges Eiskunstlauf-Paar hätten, welches in der Weltspitze mithalten kann.
  
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Machtkampf: DEU-Vize Friedrich Dieck abgewählt - Mirmseker setzt sich durch. Ein schwarzer Tag für den Eiskunstlauf!
In der Sept-Ausgabe der PIROUETTE wird groß über die Machtkämpfe in der Dachorganisation des deutschen Eissports berichtet - hier findet sich dann auch ein Bericht des NSK`s zu den Querelen im DEU-Präsidium.   mehr...

Berlin wird nun Austragungsort für den ersten deutschen ISU-SYS-Wettbewerb auf deutschem Boden
8.8.2004: Es scheint nun festzustehen, als ´Berlin-Cup´ bzw. ´Deutschland-Pokal´ wird nun der erste deutsche Synchon-Eiskunstlauf-Wettbewerb in Berlin stattfinden, nachdem der Neusser Schlittschuh-Klub (NSK) die Ausrichtung am 27. Juli 2004 abgesagt hatte. In über 17 Monaten hatte es die deutsche Dachorganisation DEU nicht geschafft, dem NSK einen notwendigen Ausrichtervertrag für diesen ursprünglich in Neuss geplanten ´Germany-Cup´ zu unterbreiten - aber in nur wenigen Tagen nach der NSK-Absage, d.h. in nur einer Woche, ´zauberte´ die jetzt plötzlich fleißig gewordene DEU schon am 5.8. die Alternative Berlin hervor. Der NSK kann sich des Eindrucks nicht erwehren, mit dem ´Germany-Cup´ von den verschiedenen Funktionärsfraktionen innerhalb der DEU grob missbraucht und instrumentalisiert worden zu sein.  

NSK sagt ´Germany-Cup´ ab, den ersten internationalen Wettbewerb für Synchron-Eiskunstlaufen auf deutschem Boden
27.7.2004; In über 17 Monaten hat es die Deutsche Eislauf-Union (DEU) nicht geschafft, dem NSK einen Ausrichter-Vertrag für diesen ersten internationalen Synchron-Eislauf-Wettbewerb im ISU-Competition-Reigen zu unterbreiten. Von Anfang an war der NSK Spielball der Funktionärs-Intrigen, die nun schon seit 2 Jahren den deutschen Eislauf-Sport zum Erliegen bringen. Die Zeit für die Vorbereitung wurde immer enger: Der NSK musste nun mit Jugendherbergen, Hotels, Zeltverleihern, der Eishallen GmbH usw. feste, verpflichtende Verträge abschließen und die DEU beschäftigte sich nur mit einer außerordentlichen Mitgliedervollversammlung, um den Vize-Präsidenten Dieck aller Ämter im DEU-Präsidium zu entheben.
Der NSK bedauert unter diesen Voraussetzungen den ersten internationalen ISU-Wettbwerb für Synchron-Eis­kunstlaufen auf deutschem Boden für 2005 absagen zu müssen.  
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Dieck vom Amt als DEU-Vizepräsident entbunden
10.7.2004 Handelsblatt: Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) hat den Vizepräsidenten Friedrich Dieck auf einer ´Außerordentlichen Mitgliederversammlung´ am Samstag mit großer Mehrheit von seinem Amt entbunden.   mehr...

Junioren-Weltmeisterschaft in 2007 in Deutschland - in Oberstdorf !
16.6.2004 (sid)- Auf dem ISU-Kongresses in Scheveningen wurde nicht nur das neue ISU-Wertungssystem verabschiedet, es wurden auch die Austragungsorte der nächsten Weltmeisterschaften entschieden. Der Eiskunstlauf-Nachwuchs kämpft danach im Jahre 2007 im Bundesleistungszentrum Oberstdorf bei den Junioren-Weltmeisterschaften um Medaillen. Die Welttitelkämpfe der Senioren finden im gleichen Jahr in Tokio statt, in Warschau werden die Europameisterschaften ausgetragen. Oberstdorf war zuletzt 2000 Schauplatz der Junioren-WM, damals gewann dort der Stefan Lindemann Gold.  

ISU führt neues Eiskunstlauf-Wertungssystem ein - das sog. «New-Judging-System (NJS)»
9.6.2004: Den Haag (dpa) - Die Internationale Eislauf-Union (ISU) hat bei ihrem 50. Kongress in Scheweningen (Niederlande) mit großer Mehrheit für ein radikal verändertes Preisrichter-Wertungssystems im Eiskunstlauf gestimmt. 43 von 53 stimmberechtigten Verbänden votierten in Scheveningen bei Den Haag für den Vorschlag der ISU. Damit ist das 75 Jahre alte Benotungssystem mit der Höchstziffer 6,0 endgültig Geschichte.   mehr...

Synchron-Eislaufen: Eine Sportart mit Visionen - eine Herausforderung für Trainer und Choreographen
PIROUETTE Juni 2004: Andreas Fischer - ´Mister-Synchroneislaufen´ in Deutschland schreibt: Wer früher der Meinung war, Synchroneislaufen würden nur „ausgediente´ und nicht erfolgreiche Eiskunstläufer betreiben und Synchroneislaufen böser Weise als „Haufenlaufen´ bezeichnete, der ist spätestens seit der ersten offiziellen Weltmeisterschaft im Jahr 2000 in Minneapolis anderer Meinung. Synchroneislaufen hat sich zu einer zukunftsträchtigen, entwicklungsfähigen und publikumswirksamen Sparte im Eiskunstlauf entwickelt.   mehr...

Harsche Kritik am NRW-Eissport-Landesverband: In NRW fehlen Konzepte und Visionen - wohin steuert der Eiskunstlauf?
PIROUETTE Juni 2004: Zur Zeit werden im NRW-Landesverband auf Funktionärsebene überall „die Messer gefetzt“ - hier ein Bericht von Jens ter Laak (ehem. Eiskunstläufer mit Junior-WM-Teilnahme aus Krefeld) der in der aktuellen PIROUETTE mit der allerdings „in Krefeld gefärbten“ Brille schreibt:   mehr...

Die Deutsche Meisterin im Eiskunstlaufen Annette Dytrt bleibt nun doch in Deutschland
24.5.04 Hamburg (dpa) - Die 2-malige deutsche Eiskunstlauf-Meisterin Annette Dytrt hat ihren ursprünglich beabsichtigten Wechsel ins Ausland nun doch abgesagt und bleibt am Stützpunkt München. Die 20-Jährige hatte während der WM in Dortmund Ende März, wo sie gerade einmal 21. wurde, angekündigt, dass sie mit ihren Trainern Shanetta Folle und Alexander Wedjenin in die USA gehen würde. Die erfolgreichen Trainer Folle + Wedjenin waren wegen Unstimmigkeiten am Stützpunkt München in die USA gegangen. Dytrt war bisher nicht durch ihre besondere Leistung aufgefallen, sondern durch Pressemeldungen, dass sie ihren Lebensunterhalt und ihr Training mit Putsarbeiten nebenbei finanzieren müßte. Nach klärenden Gesprächen in München wird die gebürtige Tschechin (die auch schon einmal Tschechische Meisterin war) in Deutschland bleiben und zum 1. Juli sogar in die Sport-Kompanie der Bundeswehr eintreten, dadurch kann sie dan ihren Job als Putzhilfe in einem Kindergarten aufgeben.  

54 Tage nach ihrer Bronzemedaille bei der WM haben Winkler/Lohse ihren endgültigen Abschied vom Eissport bekannt gegeben
19.5.2004 (sid)- Auf dem Gipfel des Erfolgs hat das Berliner Eistanzpaar Kati Winkler und Rene Lohse 54 Tage nach seinem größten Triumph endgültig Abschied vom Wettkampfsport genommen. Die sechsmaligen deutschen Eiskunstlauf-Meister, die 17 Jahre gemeinsam auf dem Eis standen, zogen damit die Konsequenzen aus den vielen Verletzungen der Vergangenheit. Eine gründliche Vorbereitung auf eine Großveranstaltung wie Olympia sei nicht mehr möglich, sagten die beiden 30-Jährigen.
Auf der Pressekonferenz am 19. Mai 2004 in Berlin verlasen Kati Winkler & René Lohse einen offenen Brief zu ihrer sportlichen und künstlerischen Zukunft:
  
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Jetzt endlich, 2 Jahre nach Salt Lake City tritt der in Machenschaften verwickelte franz. Eislauf-Funktionär Gailhaguet zurück
14.5.04 Paris (dpa): 2 Jahre nach dem Eiskunstlauf-Skandal bei der Olympiade 2002 von Salt Lake City (USA) ist der international suspendierte Didier Gailhaguet auch als Präsident des französischen Verbandes zurückgetreten. Der Franzose spielte in der Affäre um den «gekauften» Sieg des russischen Paares Elena Bereschnaja/Anton Sicharulidse und dem Gegengeschäft eines Erfolgs des französischen Eistanzpaares Marina Anissina/Gwendal Peizerat eine Schlüsselrolle. Gegen Gailhaguet und die Preisrichterin Marie-Reine Le Gougne (ebenfalls Frankreich) war nach den Olympischen Spielen von der Internationalen Eislauf-Union (ISU) eine 3-jährige Sperre für alle ISU-Events verhängt worden. Dieser Skandal hat dann zur Abschaffung des 6,0-Bewertungssystems und zum sog. ´New-Judging-System´ im Eislauf geführt. Offiziell gibt der 50-jährige Gailhaguet nach 6 Jahren an der Spitze des französischen Verbandes wegen finanzieller Streitigkeiten mit der französischen Regierung auf.  

Simples Geschirrspülmittel «rettete» die WM in Dortmund
Erst jetzt nach Ende der Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen im März-2004 in Dortmund kam ein Skandal ans Licht, der die ganze WM zum Scheitern hätte bringen können. Lesen Sie hier die Hintergründe:   mehr...

´bofrost-Cup´ doch Anfang Dezember 2004 wieder in Gelsenkirchen ?
PIROUETTE 5.5.2004: Die Tradition des ´bofrost-Cup2 in Gelsenkirchen soll auch in der kommenden Saison beibehalten werden. Daher übermittelte die DEU der ISU jetzt ihren Wunschtermin: Es soll das Wochenende nach dem sechsten und letzten Grand-Prix-Wettbewerb (´Cup of Russia´) und vor dem Finale sein, also vom 3. bis 5. Dezember. Da an diesem Wochenende außer dem Juniorenfinale in Helsinki kein internationaler Wettbewerb stattfindet, hofft man, möglichst viele erstklassige Läufer anzulocken. Geplant ist, wieder ein Sprungwettbewerb sowie eine Kür, allerdings in einem noch zuschauerfreundlicheren Format.  

Die TV-Berichterstattung über die Eiskunstlauf-WM war ein Skandal !
16.4.2004 EISSPORT-MAGAZIN: Leserbrief von U.Giesen (Neusser-SK) über die skandalöse WM-TV-Berichterstattung. ARD & ZDF trotzten den Zuschauerwünschen mit Ignoranz und zeigten nur sog. ´Late-Night-Shows´ für die nicht-arbeitende Bevölkerung, für Arbeitslose und Rentner - Sport-interessierte Jugendliche und die arbeitende Bevölkerung waren ausgeschlossen.

Im Anschluss an den Leserbrief können Sie auch die Antwort der ARD hierzu lesen, denn der Leserbrief wurde vorab der ARD-Chefredaktion zugestellt.  
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Winkler & Lohse hören nun doch auf
7.4.2004 (sid)- Nachdem das Eistanzpaar Kati Winkler/Rene Lohse bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund die Bronzemedaille gewann und damit ihren ersten großen internationalen Erfolg in ihrer Karriere feiern durften, haben die beiden jetzt ihr Karriereende bekannt gegeben. ´Wir sind jetzt beide 30 und haben mehr als die Hälfte unseres Lebens auf dem Eis gelebt. Dieser jahrelange Kampf macht müde. Wir haben auch noch ein anderes Leben verdient´, berichtete Kati Winkler.   mehr...

Eistanzpaar Winkler/Lohse vor der Trennung ´Kampf macht müde´
7.4.2004 BUNTE: Nach 16 Jahren gemeinsamer Profikarriere wird das Eistanzpaar René Lohse und Kati Winkler künftig getrennte Wege gehen. ´Wir sind jetzt beide 30 und haben mehr als die Hälfte unseres Lebens auf dem Eis gelebt. Dieser jahrelange Kampf macht müde. Wir haben auch noch ein anderes Leben verdient´, sagte Winkler zu BUNTE.   mehr...

Weltmeisterschaften im Synchron-Eiskunstlaufen: Team-Berlin-1 auf Platz 5
4.4.2004 Zagreb (DEU-PRESS) Eine Woche nach der Weltmeisterschaft in Dortmund kehrten auch die Synchron-Eiskunstläufer erfolgreich von ihrer Weltmeisterschaft aus Zagreb zurück. Das Team Berlin I verbesserte sich auf den fünften Platz und ereichte damit das angestrebte Ziel. Skating Mystery aus Chemnitz kam mit dem 13. Rang bei seinem WM-Debut gleich in die Nähe der Top Ten. Neuer Weltmeister wurde das Team Finnland I mit 1,5 Punkten vor den Titelverteidigern Schweden I (3,) und Finnland II (4,5). Die USA (6,0) wurden Vierte vor den Deutschen Meistern aus Berlin (7,5) und Team Canada II (9,0). 23 Teams aus 18 Ländern und allen fünf Kontinenten waren bei dieser 5. Sys-WM am Start und zeigten, dass sich der jüngste Spross des Eiskunstlaufs weiterhin entwickelt.   mehr...

Kommentar nach der WM in Dortmund von der FAZ: ´Alleingänge im Team´
29.3.2004 Kommentar von Roland Zorn in der Frankfurter Allgemeine Zeitung: Über Nacht ist das Eis in der Westfalenhalle getaut, auf daß die nächste Märchenstunde pünktlich beginne: Nach den Kunstläufern kommt der Künstler - Peter Maffay mit seiner ´Tabaluga´-Show. Die seit Jahren schönsten Tage des deutschen Eiskunstlaufs sind Vergangenheit und sollen doch baldmöglichst wieder aufleben. Aus dem Dortmunder Glanz Funken zu schlagen ist die schwere Kunst, die Läufer, Trainer und Funktionäre der Deutschen Eislauf-Union (DEU) als nächstes beherrschen müssen. Sonst nämlich wäre, was in der vergangenen Woche allseits bestaunt und beklatscht wurde, nur ein Strohfeuer gewesen.   mehr...

Kommentar zur WM und zur DEU in DIE WELT: Bei dieser WM ging leider nicht alles glatt
29.3.2004 DIE WELT - Kommentar von Andreas Wagner: Paradoxe deutsche Eiskunstlaufbilanz in Dortmund - ´Wir sind die Überraschung der Wintersportarten´.
Michelle Kwan schmunzelte, die 9000 Zuschauer in der Dortmunder Westfalenhalle lachten herzhaft. Just als die fünffache Weltmeisterin aus den USA am Samstag ihre Kür bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften hatte starten wollte, war der kanadische Zuschauer Ron Bensimhom aufs Eis gesprungen. Der Spaßvogel zog sich halbnackt aus und versuchte gar den Rittberger - bis Ordner ihn nach einer Minute abführten. So lustig die Szene dem Publikum anmutete, über die pannenerfahrenen Organisatoren brachte sie Scham.  
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10.000 Zuschauer sahen das Schaulaufen zum WM-Abschluss und 24 TV-Sender übertrugen dies ´live´ in alle Welt
28.3.2004 Dortmund: Pünktlich um 14:15 Uhr began am Sonntag die abschließende Schaulauf-Veranstaltung mit einem 3-stündigen Show-Programm der Superlative. Das Schaulaufen war seit Wochen restlos ausverkauft. Einschließlich Ehrengäste, Medien-Vertreter und Teilnehmer waren am Sonntag damit 10.000 Besucher in der Dortmunder Westfalenhalle.
Fast 65.000 Zuschauer kamen gesamt zu den 12 Veranstaltungs-Abschnitten in die Westfalenhalle. 6.500 Eintrittskarten gingen jeweils zu den zwölf Veranstaltungsabschnitten in den Verkauf. Herren-Kür (Donnerstag), Eistanz-Kür (Freitag) und Damen-Kür (Samstag) erlebten jeweils eine ausverkaufte Halle mit jeweils rund 9.000 Besucher.  
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Die TV-Berichterstattung über die Eiskunstlauf-WM war ein Skandal - ARD & ZDF trotzten den Zuschauerwünschen mit Ignoranz
28.3.2004 Dortmund: Pünktlich um 14:15 Uhr wurde am Sonntag mit der Schlussfeier und dem Schaulauf-Höhepunkt die Weltmeisterschaft in einem 3-stündigen Show-Programm der Superlative, in der mit 10.000 Zuschauern ausverkauften Westfalenhalle in Dortmund beendet. Pünktlichkeit war wichtig, denn 24 Fernsehstationen weltweit wollten diese Veranstaltung LIVE übertragen.
Nur das deutsche Fernsehpublikum wurde wieder betrogen, hier begann erst um 15:30 Uhr eine Zusammenfassung im ZDF, die dann sogar noch als ´Live´-Berichterstattung dem Publikum verkauft wurde. Über das ´Übertragungs-Verhalten´ der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten konnte man sich arg wundern: Die meisten Übertragungen fanden nur für Arbeitslose und Rentner um Mitternacht statt, denn Sport-interssierte Jugendliche und die arbeitende Bevölkerung müsste ja eigentlich um diese Uhrzeit schon längst schlafen.  
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Am Rande der WM: Was macht die DEU jetzt blos mit den 3 Startplätzen im Eistanz bei der nächsten WM ?
28.3.2004 Dortmund: Alles freute sich über den dritten Platz von Kati Winkler und Renè Lohse bei der WM. Nur mit diesem dritten Platz haben die beiden auch 3 Startplätze für Deutschland bei der nächsten WM ´erkämpft´. Gleichgültig ob nun Winkler-Lohse weitermachen, wir haben derzeit nur noch ein weiteres deutsches Eistanzpaar, die Geschwister Beier aus Dortmund bzw. jetzt aus Oberstdorf. Die von den Phillipienen stammenden Eistänzer Christina und William Beier (Foto) sind aber gerade erst aus der Junioren in die Meisterklasse aufgestiegen und es dürfte wohl noch etwas dauern, bis die sich in der Weltklasse ´zurechtfinden´. Nur dann gibt es in Deutschland kein weiteres Eistanzpaar mehr, Junioren stehen z.Zt. nicht für den Aufstieg an und hier rächt sich vielleicht die DEU-Politik, als man vor einem Jahr die beliebsten Eistänzer, die Geschwister Stefanie und Thomas Rauer aus Essen einfach vergrätzte, die Rauers wären für eine Platzierung unter den ersten 10 immer gut gewesen.  

Kommentar zur Weltmeisterschafts TV-Berichterstattung in der FRANKFURTER-ALLGEMEINEN-ZEITUNG: ´Weckruf´
FAZ Kommentar von Roland Zorn: Für die Stundenplaner und Sportfreunde in ARD und ZDF war der deutsche Eiskunstlauf bis zum Donnerstag so etwas wie ein schlafender ´Däumling´. Die Programmgestalter der öffentlich-rechtlichen Anstalten machten jedenfalls bei ihren Kufenskizzen für diese Woche aus der Weltmeisterschaft in Dortmund eine Late-Night-Show. Daß Stefan Lindemann mit seinem dritten Platz von jetzt auf gleich in die Weltklasse gesprungen ist, sollte indes auf diejenigen, die den Wintersport im Tagesangebot flächendeckend und überstundenlang zum Dauertest für Stundenweltrekordversuche machten, wie ein Weckruf gewirkt haben. Sie müssen ja nicht gleich wie die rundum engagierten Kollegen von Eurosport alles, was sich auf dem Eis dreht und windet, in voller Veranstaltungslänge zeigen. Ein bißchen mehr Kundenfreundlichkeit, garniert mit gelegentlichen Live-Einschaltungen nicht nur am Samstagnachmittag, hätte aber in Zukunft was.   mehr...

Michell Kwan bekam 6 x 6.0 in Dortmund - waren das die letzten 6.0 ? ISU-Präsident will neues Wertungssystem durchpowern!
28.3.2004 Dortmund (dpa) - Der Präsident der Internationalen Skating-Union (ISU), Ottavio Cinquanta, sieht das neue Wertungssystem im Eiskunstlaufen auf einem guten Weg. «Das alte mit der 6,0 hat uns 80 Jahre lang gedient, nun ist es Zeit für Veränderungen», warb der Italiener bei der WM in Dortmund für die Innovation in der Bewertung der Läufer. Nach dem Paarlauf-Skandal bei den Winterspielen in Salt Lake City habe er auch im engen Austausch mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) an der Veränderung des Systems gearbeitet. «Das IOC ist unterrichtet, es gibt positive Reaktionen», meinte Cinquanta, der auch Mitglied des IOC-Exekutivkomitees ist. Vor dem ISU-Kongress im Juni deutete er an, dass noch kleinere Zugeständnisse am Wertungssystem möglich seien, denn Cinquanta braucht auf dem Kongress für den Vorschlag eine 2/3-Mehrheit der ISU-Mitgliedsländer.  

Unverantwortlich: Die Sicherheitsvorkehrungen in der Westfalenhalle während der WM - Glück gehabt DEU
28.3.2004 Dortmund: Besucher der WM in der Dortmunder Westfalenhalle wunderten sich die ganze Woche über: was heute in jeder Großstadt-Disco üblich ist - hatte die DEU für die WM einfach vergessen, die Sicherheitsüberprüfung der Besucher. Obwohl Sportler und Offizielle aus Israel, USA, Polen, Russland ... quasi aus allen Brennpunkten der Welt in Dortmund waren, die Mitbringsel und Taschen der Besucher wurden nicht kontrolliert, eine sonst übliche Durchleuchtung der Besucher hielt man auch nicht für nötig. Dieses Fehlverhalten des Organisators, der Deutschen Eislauf-Union (DEU), kann eigentlich nur als riskant und grob fahrlässig bezeichnet werden. Am Samstag während der Damen-Kürentscheidung passierte es dann ...   mehr...

Nach der WM: Deutscher Eiskunstlauf im Aufwind
28.3.2004 Dortmund (dpa) - Die Weltmeisterschaft im eigenen Land hat den deutschen Kufen-Stars Flügel verliehen. So gut wie in Dortmund mit zwei Bronzemedaillen war die Deutsche Eislauf-Union (DEU) zuletzt vor 20 Jahren. «Diese Erfolge hätten wir uns nicht träumen lassen. Wir haben wieder Siegertypen, die über sich hinauswachsen können», bilanzierte DEU-Präsident Reinhard Mirmseker, der mit seinen Sportlern durchfeierte. Leuchtendes Vorbild ist der Erfurter Stefan Lindemann, dem im Gegensatz zu den Eistänzern Kati Winkler und René Lohse niemand die Medaille zugetraut hätte.   mehr...

Nach der WM: Winkler/Lohse denken über Abschied nach
28.3.2004 Dortmund (dpa) - Sie zögern noch, und doch klingt zwischen den Zeilen der Abschied durch: Kati Winkler und René Lohse sind nach 17 gemeinsamen Jahren auf dem Gipfel ihrer Karriere angekommen. Mehr als die Bronze-Medaille und die Traumnote 6,0 werden die tüchtigen Berliner Eistänzer wohl kaum erreichen. Denn je besser sie in den vergangenen Jahren wurden, umso mehr Verletzungen und Krankheiten stellten sich ein. «Es ist sehr schwer geworden, immerhin sind wir ja auch schon 30», sagte die blonde Zeitsoldatin in Dortmund. Zwar kann man im Eistanzen noch ein, zwei Jahre dranhängen, die Frage ist nur, ob die Motivation reicht.   mehr...

Nach der WM: DEU-Präsident Mirmseker ist ´richtig zufrieden´
28.3.2004 DORTMUND (sid)- Nach dem erfolgreichen Abschneiden bei der Eiskunstlauf-WM in Dortmund mit zwei Bronzemedaillen hat Reinhard Mirmseker ein positives Fazit gezogen. ´Wir sind richtig zufrieden´, so der Präsident der Deutschen Eislauf-Union (DEU) im Interview.   mehr...

Kommentar zur WM und zur DEU in DIE WELT: Neue Horizonte
27.3.2004 DIE WELT - Kommentar von Carola Wittkowski: Nicht viel Gutes war in den vergangenen Jahren über den deutschen Eiskunstlauf verbreitet worden: Die Deutsche Eislauf Union (DEU) entpuppte sich nach der Ära von Präsidentin Angelika Siedenberg als ein heruntergewirtschafteter Verband mit verkrusteten Strukturen. Reinhard Mirmseker trat im Sommer 2002 Siedenbergs Nachfolge an; ein Präsident, der abseits des Ovals sein Geld mit der Moderation von Schunkelmusik verdient. Doch die Entrüstung hielt sich in Grenzen, denn schon da war der Eiskunstlauf im Sammelbecken der Randsportarten versunken. Was hatte die DEU außer Sturzfestivals noch groß zu bieten?   mehr...

WM: Japanerin Arakawa, vor Cohen und Kwan Eiskunstlauf-Weltmeisterin - Kwan bekam 6 x 6.0, waren das die letzten 6.0 ?
27.3.2004 Dortmund (dpa) - Mit einer faszinierenden Kür ist die Japanerin Shizuka Arakawa (Foto) Weltmeisterin geworden und hat die fünfmalige Titelträgerin Michelle Kwan auf dem Eiskunstlauf-Thron abgelöst. Die Amerikanerin wurde in Dortmund Dritte hinter ihrer Teamkollegin Sasha Cohen. Vor 8000 Zuschauern in der Westfalenhalle zeigte die deutsche Meisterin Annette Dytrt Nerven und schloss ihre ersten Titelkämpfe auf Rang 21 von 24 Läufern ab.   mehr...

WM: Für Winkler/Lohse ist die Bronze-Medaille ihr persönliches Gold - erste WM-Medaille im Eistanz für Deutschland seit 31Jahren
27.3.2004 (sid) - Für die beiden Berliner und derzeitigen Wahl-Oberstdorfer Kati Winkler und Renè Lohse war die Bronzemedaille die Erfüllung eines lange gehegten Traums. ´Diese Bronzemedaille ist unser persönliches Gold´, freuten sich die beiden nach ihrem dritten Platz im Eistanz bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in der Dortmunder Westfalenhalle, der ersten WM-Medaille für Deutschland seit 31 Jahren, als Angelika und Erich Buck 1973 in Bratislava Silber gewannen. Die Deutschen Meister, wegen Verletzung bei den Europameisterschaften in Budapest nicht dabei: ´Unser Ziel war, unter die ersten Fünf zu kommen, aber das hatten wir schon vor dem Kürtanz erreicht. Was am Freitagabend passierte, ist wie ein Traum.´ Für Winkler und Lohse war der Kürtanz in Dortmund einer der einfachsten überhaupt: ´Das Publikum hat uns von Element zu Element getragen. Wir mussten eigentlich nichts machen.´
Hier gehts zu ganz vielen Eistanz-Bildern von der WM ...  
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ARD-Chat mit neuen und alten Weltmeister Jewgeni Pluschenko: ´Von Gott´ tanzen gelernt
Jewgeni Pluschenko stellte sich nach seiner Titelverteidigung den Fragen im Live-Chat bei sport.ARD.de. Der russische Eiskunstlauf-Weltmeister sprach über seinen ersten Platz, sein tänzerisches Talent und vieles mehr.   mehr...

WM: Winkler/Lohse krönen ihre Kür mit Bronze - 6,0 in der B-Note - auf einmal ist Deutschland wieder wer im Welt-Eissport
26.3.2004 Dortmund (sid)- Die DEU als Gastgeber einer WM mit unerwartet schwarz-rot-goldenem Anstrich hatte nach sechs Jahren in Katerstimmung endlich wieder etwas zu feiern: Nur 24 Stunden nach Stefan Lindemann haben nun auch die Berliner Eistänzer Kati Winkler und René Lohse die zweite deutsche Medaille bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund errungen. Mit der Traumnote sechs und 9.000 Zuschauern im Rücken haben Kati Winkler und Rene Lohse in Dortmund ihren Traum von einer Medaille erfüllt. Hinter den neuen Titelträgern Tatjana Nawka und Roman Kostomarow aus Russland sowie den Bulgaren Albena Denkowa und Maxim Stawiski belegten die beiden Berliner den dritten Platz. Die Berliner verbesserten sich in Dortmund mit einer schwungvollen Kür von Rang vier auf den Medaillenrang. Die Westfalenhalle in Dortmund ´Kochte´ Freitag Abend - das Publikum klatschte und schrie die 6.0 für Winkler Lohse förmlich aus den Preisrichtern heraus - denn einen Tag zuvor hatte man schon Stefan Lindemann aus Erfurt mit Bronze gekrönt. ´Ich kann noch nicht begreifen, was hier abgelaufen ist, es ist unglaublich´, sagte Lohse.   mehr...

WM: Cohen führt nach dem Kurzprogramm - Michelle Kwan verletzt Zeitregel
26.3.2004 Dortmund (sid)- Vorjahressiegerin Michelle Kwan kann bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund ihren Titel kaum noch verteidigen. Die US-Amerikanerin nimmt nach dem Kurzprogramm nur den vierten Platz ein und muss selbst um eine Medaille hart kämpfen. Die fünfmalige Weltmeisterin hat im Kurzprogramm die Zeit überzogen und einen empfindlichen Notenabzug hinnehmen müssen.
Auf Rang eins liegt nach dem Kurzprogramm und vor der entscheidenden Kür Kwans Teamkollegin Sasha Cohen (Foto) vor den beiden Japanerinnen Shizuka Arakawa und Junioren-Weltmeisterin Miki Ando.  
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WM: Stefan Lindemann erobert den Eislauf-Weltraum- Trainerin Ilona Schindler: ´Der war kalt wie Hundeschnauze´
Aus dem Mann mit überschaubaren Perspektiven wird ein Bronzemedaillengewinner in King-Size

26.3.2004 FRANKFURTER-ALLGEMEINE (FAZ): Stefan Lindemann wollte auch das Vorprogramm nicht verpassen. Bedenkenlos und unverkrampft genoß der deutsche Eiskunstlaufmeister die grandiose Show seines schweizerischen Konkurrenten Stéphane Lambiel und die gewagte Sprungkollektion seines französischen Kollegen Brian Joubert. ´Ich habe mir vorher alles angeschaut´, sagte Lindemann später, ´um mich noch mehr zu puschen.´ Staunend kommentierte Ilona Schindler, die Trainerin des wagemutigen Beobachters, die Chuzpe ihres furchtlosen Schülers: ´Der war kalt wie Hundeschnauze.´ Die Westfalenhalle dagegen war atmosphärisch längst vorgeheizt, als der Erfurter um 22.06 Uhr an einem der denkwürdigen Abende des Eiskunstlaufs Fahrt aufnahm zu seinem großen Auftritt.
  
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WM: Interview mit Stefan Lindemann nach dem Erreichen der Bronze-Medaille
26.3.2004 Dortmund (sid)- Lindemann hat sich bewusst unter Druck gesetzt: Stefan Lindemann holte bei der Eiskunstlauf-WM in Dortmund überraschend die Bronzemedaille. Für den Erfolg hatte der Shootingstar jedoch einen steinigen Weg zu bewältigen.   mehr...

Am Rande der WM: DEU verabschiedet deutsche Läufer
26.3.2004 Dortmund - Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat die Deutsche Eislauf-Union (DEU) mehrere deutsche Läufer verabschiedet. Geehrt wurden die ehemaligen Olympia-Teilnehmer Andrejs Vlascenko (Berlin) und Mariana Kautz (Berlin) sowie die deutschen Ex-Meister im Eistanz, Stephanie und Thomas Rauer aus Essen. In den Ruhestand entlassen wurde nach 22-jähriger Tätigkeit für den Verband Physiotherapeut Peter Biedermann.
Stephanie und Thomas Rauer sind auch dem NSK sehr verbunden - beim letzten Märchen auf dem Eis ´Der Zauberer von Oz´ waren die Geschwister Rauer die Stargäste in Neuss.  

WM: Sprungwunder Lindemann begeistert alle
26.3.2004 Dortmund (dpa) - Stefan Lindemann schlug die Hände vors Gesicht: Diese Kür bedeutete die nicht im Traum für möglich gehaltene Bronze-Medaille bei der WM, die ihn zum neuen Star am Eislauf-Himmel macht und in Deutschland einer ganzen Sportart wieder auf die Beine helfen könnte. Die Dortmunder Westfalenhalle kochte, 9000 Zuschauer skandierten «Stefan, Stefan» und das 23 Jahre alte Sprungwunder aus Erfurter genoss jede Sekunde auf dem glatten Parkett, das mit Rosen und Plüschtieren übersät war. «Ich habe mich so wohl gefühlt auf dem Eis, ich mochte es gar nicht verlassen», sagte der 1,62 Meter große Lindemann, der sonst das Rampenlicht scheut, an diesem Abend aber sogar Weltmeister Jewgeni Pluschenko die Show stahl.   mehr...

WM: Erstmals seit über 20 Jahren wieder Medaille im Herren-Eiskunstlauf für Deutschland - Lindemann holt Eiskunstlauf-Bronze
26.3.2004 Dortmund ARD - Der deutsche Meister Stefan Lindemann aus Erfurt hat sich bei der Eiskunstlauf-WM in Dortmund Bronze gesichert. Mit einer überragenden Kür holte er erstmals seit Norbert Schramms Silbermedaille 1983 wieder Edelmetall für Deutschlands Herren. Der Russe Ewgeni Pluschenko wurde zum dritten Mal Weltmeister vor dem Franzosen Brian Joubert.

Stefan Lindemann ist der ´kleine Prinz´ von Dortmund. Angetrieben von 9000 Zuschauern hat der Deutsche die Sensation bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund perfekt gemacht. Bei jedem gestandenen Sprung erbebte die 52 Jahre alte Arena und der Lärmpegel schwoll derart an, dass die Musik phasenweise kaum noch zu hören war.  
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WM: Winkler/Lohse nach Originaltanz auf Platz 4 - noch bestehen Medaillenchancen
25.3.2004 Dortmund (dpa) - Für die sechsfachen deutschen Eistanz-Meister Kati Winkler und René Lohse ist eine Medaille bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund in greifbare Nähe gerückt. Die Berliner kamen mit einem ausdrucksstarken Originaltanz auf den vierten Platz. In Führung gingen vor der Kür die Europameister Tatjana Nawka/Roman Kostomarow aus Russland vor den Bulgaren Albena Denkowa/Maxim Stawijski und Jelena Gruschina/Ruslan Gonscharow (Ukraine).   mehr...

Am Rande der WM in Dortmund: ISU muss sparen - Man denkt jetzt über die Senkung der Preisgelder nach !
25.3.2004 dpa: Am Rande der WM in Dortmund schloss derweil Ottavio Cinquanta, Präsident des Weltverbandes ISU, eine Reduzierung der Preisgelder bei internationalen Meisterschaften nicht mehr aus. Die diesjährigen Welttitelkämpfe sind z.B. mit insgesamt rund einer Million Dollar dotiert. Hintergrund dieser Überlegungen sind die reduzierten Garantiesummen aus den neu ausgehandelten Fernsehverträgen mit Europa, Asien und Kanada. Die Gespräche über einen TV-Vertrag für den US-Markt mit dem Spartensender ESPN sind überdies noch nicht abgeschlossen. Branchenkenner schätzen, dass die Einnahmeverluste bis zu 75 Prozent betragen könnten. «Für die nächsten vier Jahre können wir den Läufern noch die besten Trainingsbedingungen bieten», sagte Cinquanta, der aber nicht ausschloss, dass das Preisgeld von einer Million Dollar für die Welttitelkämpfe in Zukunft drastisch reduziert werden muss.   mehr...

WM: Totmianina/Marinin holen WM-Gold im Paarlauf - Aber Erstaunen über die perfekten Paarläufer aus China: 13 Mal die 6,0!
24.3.2004 (sid)- Die Eiskunstlauf-Europameister Tatjana Totmianina und Maxim Marinin sind nun auch erstmals Weltmeister geworden. Die beiden Russen besiegten in Dortmund in einem spannenden Dreikampf sowohl die chinesischen Titelverteidiger Xue Shen und Hongbo Zhao als auch deren Landsleute Qing Pang und Jian Tong. Im Schatten der Medaillengewinner reichte es für die Chemnitzer Eva-Maria Fitze und Rico Rex nur zum zwölften Platz.   mehr...

WM: Dytrt verpatzt WM-Auftakt - die ex-tschechische, heutige deutsche Meisterin - will nun in die USA auswandern
24.3.2004 ZDF: Annette Dytrt (Foto) hat den Start in die Eiskunstlauf-WM in Dortmund verpatzt. In der Qualifikationsgruppe B lief sie eine fehlerhafte Kür und liegt vor dem Kurzprogramm auf Rang 10. Die Gruppe dominierte Sasha Cohen (USA) vor Jelena Sokolowa (Russland). Einen schlechten Tag erwischte auch die fünffache Weltmeisterin Michelle Kwan (USA), die stürzte und nur auf Platz drei in ihrer Gruppe landete. Erste wurde die Japanerin Shizuka Arakawa.   mehr...

WM: DEU-Präsident Reinhard Mirmseker ´Haben sie ein Problem damit, wenn ich jetzt aufspringe?´
24. März 2004 Frankfurter-Allgemeine: Ehe es Reinhard Mirmseker am Dienstagabend vom Hocker haute, fragte er lieber noch mal nach: ´Haben sie ein Problem damit, wenn ich jetzt aufspringe´, wollte der Präsident der Deutschen Eislauf-Union (DEU) wissen, als er in Richtung Ottavio Cinquanta, des Präsidenten der Weltverbandes ISU (International Skating-Union) schaute. Der Mailänder Signore, ganz Gönner, ließ den Berliner Mirmseker gerne hüpfen: ´Natürlich habe ich nichts dagegen. Sie sind ja der deutsche Präsident.´ Und dann jubelte Mirmseker im Verein mit 3.500 begeisterten Zuschauern in der Dortmunder Westfalenhalle einem gerade 1,63 Meter langen Landsmann zu, der in Dortmund den ganz großen Sprung nach vorn schaffte. Denn Stefan Lindemann schaffte einen bronzenen Schimmer vom Glück.
  
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WM: Die Sensation schlechthin - Lindemann überraschend Dritter nach Kurzprogramm
23.3.2004 Dortmund (dpa) - Stefan Lindemann auf Medaillenkurs: Der Erfurter Stefan Lindemann belegt bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund nach der Pflicht überraschend den dritten Platz. Damit scheint Lindemann endgültig in der Weltklasse angekommen zu sein und darf sogar von einer WM-Medaille träumen. Im Kurzprogramm knüpfte der deutsche Meister nahtlos an seinen guten Start in der Qualifikation an und überzeugte mit einer nahezu fehlerfreien Vorstellung. Eine Klasse für sich war der St. Petersburger Jewgeni Pluschenko, der trotz Knieschmerzen alle Höchstschwierigkeiten meisterte und seinen drittel Titel anstrebt.   mehr...

SPIEGEL-Bericht: Damit müssen sich westliche Eiskunstlauf-Sportler messen - mit dem Sprung in die bessere Welt
22.3.2004 DER SPIEGEL: Nach dem Ende des sowjetischen Staatssports wirkten Drill und Auslese des alten Systems im Eiskunstlauf noch lange nach. Inzwischen hat Wladimir Putin den Propagandawert erfolgreicher Athleten wiederentdeckt - und viele Eltern sehen den Eiskunstlauf als Vehikel zum sozialen Aufstieg.   mehr...

WM: Winkler+Lohse nach erstem Pflichttanz auf Platz 2 in der Qualifikationsgruppe B
23.3.2004 (sid)- Bei Kati Winkler und Rene Lohse sind die Hoffnungen auf eine Medaille nach einem sehenswerten Pflichttanz und Rang zwei im Zwischenklassement wieder entfacht. Zum Auftakt der Eistanz-Konkurrenz bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund mussten die sechsmaligen deutschen Meister in der Qualifikationsgruppe B nur den russischen Europameistern Tatjana Nawka und Roman Kostomarow den Vortritt lassen, lagen aber vor Isabelle Delobel und Olivier Schoenfelder aus Frankreich.   mehr...

FRANKFURTER-ALLGEMEINE-ZEITUNG Interview mit Katarina Witt: „Die Entwicklung des Eiskunstlaufs ist riskant“
22. März 2004 Katarina Witt über die WM in Dortmund, die Krise der Sportart und wahre Champions.

Für die Sportart Eiskunstlaufen ist die WM in Deutschland sehr wichtig. Da schauen doch ein paar Leute mehr als sonst zu, und das kann unseren Sport, der in Deutschland ein wenig an den Rand des öffentlichen Interesses gedrängt worden ist, gut gebrauchen. Schade ist, daß wir niemand haben, der ganz vorne mitmischen kann ....  
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WM: Kurzprogramm der Paare - Tatjana Totmianina und Maxim Marinin aus Russland führen
22.3.2004 (sid) - Im Kurzprogramm der Paare ging Rang eins an die Europameister Tatjana Totmianina und Maxim Marinin aus Russland, die für ihren künstlerischen Ausdruck einmal die Traumnote 6,0 erhielten und ihre Landsleute und Ex-Weltmeister Maria Petrowa und Alexej Tichonow sowie die Chinesen Qing Pang und Jian Tong auf die Plätze verwiesen. Die Titelverteidiger Xue Shen und Hongbo Zhao aus China wurden nach einem Sturz beim dreifachen Toe-Loop bis auf die vierte Position durchgereicht und können aus eigener Kraft ihren Vorjahreserfolg in der Kürentscheidung am Mittwoch (18.30 Uhr) nicht mehr wiederholen. Die letztjährigen deutschen Meister Fitze/Rex kamen sturzfrei durch das Kurzprogramm ´Mission Impossible´ und fuhren glücklich ins Publikum winkend von der Eisbahn.
  

WM: Lindemann liegt bei der WM nach starker Qualifikation in seiner Gruppe auf Platz 3
22.3.2004 N-TV: Im Windschatten des souveränen Titelverteidigers Jewgeni Pluschenko aus Russland ist Stefan Lindemann bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund in der Qualifikation die bislang beste Kür seines Lebens gelaufen. Hinter dem Ex-Weltmeister und dessen Landsmann Ilja Klimkin reihte sich der deutsche Meister auf einem kaum erwarteten Rang drei ein und sorgte damit für einen Paukenschlag im Lager der WM-Gastgeber. Bis zu 5,7 Punkten zogen die Preisrichter zweifellos etwas wohlwollend für den einzigen deutschen Vertreter in der Herren-Konkurrenz. Die besten 15 Läufer aus 2 Qualifikations-Gruppen qualifizierten sich für das Kurzprogramm am morgigen Dienstag.  

Weltmeisterschaft in Dortmund offiziell eröffnet - aber das deutsche Fernsehpublikum wurde hiervon ausgeschlossen
22.3.2004: Die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften sind am Montag in der Dortmunder Westfalenhalle offiziell eröffnet worden. Nur 2.000 Zuschauer (für das Schaulaufen am Sonntag sind über 6.500 Tickets verkauft) erlebten eine ca. 35-minütige Show, bei der ehemalige Champions wie Katarina Witt, Jan Hoffmann, Manfred Schnelldorfer und Marika Kilius von deutschen Nachwuchsläufern in historischen Kostümen gedoubelt wurden. An der von der kanadischen Choreographin Jennifer Brett (Ehefrau des ARD-Eiskunstlauf-Reporters und ansonsten kommerziellen Eislauf-Vermarkters Daniel Weiss) konzipierten Veranstaltung beteiligten sich auch Eisartisten. Die Sängerin Natalie präsentierte den offiziellen WM-Song ´Dreams on Ice´.   mehr...

DEU-Präsident Mirmseker: Eiskunstlauf-WM in Dortmund lockt viele Besucher an
22.3.2004 Dortmund (sid)- Großer Auftrieb rund um die Dortmunder Westfalenhalle. Heute fällt dort der Startschuss zur Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft. Die Medaillen sind zwar unerreichbar, aber die deutschen Eiskunstläufer versprechen im Vorfeld den größtmöglichen Einsatz. ´Die innere Einstellung und der Kampfgeist werden stimmen´, glaubt Präsident Reinhard Mirmseker vor den Welttitelkämpfen in Dortmund. Das Miniteam der Deutschen Eislauf-Union (DEU) kann und will in Dortmund auf eher bescheidenem Niveau positiv überraschen.   mehr...

135 Teilnehmer aus 44 Nationen: WM beginnt nun auf deutschem Boden - aber deutsche Eisläufer nur unter ferner liefen
20.3.2004 (sid)- Die echten deutschen Stars sind schon längst in Pension. Bei den am Montag beginnenden Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund stellen Witt, Kilius, Bäumler und Co. das kleine Team der Deutschen Eislauf-Union (DEU) mit ihren Erfolgen jedoch immer noch in den Schatten. Anders als bei den Welttitelkämpfen 1964 und 1980 an gleicher Stelle sind Medaillen für die WM-Gastgeber in 2004 in unerreichbare Ferne gerückt.

Spitze werden die Deutschen nur bei der Anzahl der teilnehmenden Nationen dieser 4,5 Millionen Euro teuren Mammutveranstaltung mit 135 Meldungen aus 44 Ländern, darunter erstmals Indien, sein.

Der für die TV-Übertragungen federführende WDR setzt zwar 90 Mitarbeiter zur Programmproduktion ein, Live-Übertragungen zur besten Sendezeit am Abend wird es jedoch nur beim Spartensender Eurosport geben - Eiskunstlaufen ist leider in Deutschland nicht mehr ´in´.  
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Winkler/Lohse nun endgültig bei der WM dabei - aber keine Hoffnung auf Medaillenplätze
19.3.2004 (dpa) - Sieben Wochen nach einem Innenbandanriss im Knie will der sechsfache deutsche Eistanz-Meister René Lohse zusammen mit Partnerin Kati Winkler nun doch bei den Weltmeisterschaften in Dortmund starten. Seit drei Wochen sind die Berliner in ihrer Wahlheimat Oberstdorf wieder im Training. Zum Abschluss ihrer Karriere haben sie sich viel vorgenommen. «Wir wollen unter die ersten Fünf», heißt das Ziel des Olympia-Achten, der in den vergangenen Jahren zum Pechvogel der Eiskunstläufer geworden ist.   mehr...

Nehmen Winkler/Lohse nun doch an der WM in Dortmund teil ?
12.3.2004 (sid)- Nach überstandener Verletzung kann die Eiskunstlauf-WM für Rene Lohse gar nicht schnell genug beginnen. Zusammen mit Kati Winkler kämpft der 30-Jährige bei der Weltmeisterschaft in Dortmund (22. bis 28. März) um eine gute Platzierung. ´Wir können alle Programme durchlaufen und sind wieder voll motiviert´, sagte Lohse am Freitag zuversichtlich. Der Berliner hatte im Januar einen Innenbandanriss im rechten Knie erlitten. Das in Oberstdorf trainierende Paar musste daraufhin auf den Start bei den europäischen Titelkämpfen in Budapest verzichten und es war lange offen, ob man bei WM auf deutschem Boden überhaupt antreten kann. Die Kür wurde zur Entlastung des Knies umgestellt. Zwar habe man, so Lohse weiter, speziell in der Kür mehrere Umstellungen vorgenommen, um eine Extrembelastung des lädierten Knies zu vermeiden, doch mit dieser Kompromisslösung können die Schützlinge von Trainer Martin Skotnicky gut leben: ´Unser Programm ist dadurch nicht leichter oder weniger anspruchsvoll geworden.´ Die Olympia-Achten von Salt Lake City werden ihre Karriere möglicherweise nach der WM in der Westfalenhalle beenden. Eine endgültige Entscheidung darüber wird aber erst im Frühjahr fallen.   mehr...

DDR-Erfolgstrainerin Jutta Müller wird in die ´Hall of Fame´ des Eiskunstlaufens aufgenommen
7.3.2004 DEU-PRESS: Die Chemnitzer Trainerin Jutta Müller gehört zu den Auserwählten, die in die ´Hall of Fame´ des Eiskunstlaufs aufgenommen werden. Damit werden die außergewöhnlichen Leistungen der 75-Jährigen gewürdigt. Mit einem Foto wird Jutta Müller in der Ruhmeshalle des Welt-Eiskunstlauf-Museums in Colorado Springs (USA) verewigt. Die offizielle Ehrung erfolgt gemeinsam mit den Ausnahmeläufern Toller Cranston (Kanada) und Midori Ito (Japan) während der Weltmeisterschaften in Dortmund.
Jutta Müller gilt als die erfolgreichste Eiskunstlauf-Trainierin der Welt. Ihre Schützlinge, darunter Katarina Witt, Anett Pötzsch, Gaby Seifert und Jan Hoffmann, erkämpften insgesamt 57 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften.

Jutta Müller begann im Alter von drei Jahren mit dem Ballett-Tanz. Nach dem zweiten Weltkrieg zog sie mit einer Sportwerbegruppe durch Ostdeutschland - sie trat als Rollschuhläuferin in einer Schleudernummer auf. Im Eiskunstlaufen brachte sie es zur DDR-Vizemeisterin. Mit 26 Jahren hat sie an der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) Leipzig ein Trainerstudium begonnen. Es war der Start in eine große Karriere.

Nach der Wende wurde es still um die kleine, zähe Frau aus Sachsen. Sie zog sich in den Schmollwinkel zurück. Die Trainerin fühlte sich ungerecht behandelt, von den neuen Funktionären im deutschen Eislauf mit Arroganz bestraft. Ihre großartige Lebensleistung wurde klein geredet. Außerdem gefiel ihr nicht, wohin ihr geliebter Sport trieb: ´Es schmerzte mich, wenn ich in der Zeitung las, dass aus unserer Eishalle in Chemnitz ein Supermarkt gemacht werden sollte. Zum Glück setzten sich in diesem Falle die bedachten, vernünftigen Kräfte durch´, erinnert sich Frau Müller. Ein Angebot als Dozentin für den deutschen Trainernachwuchs, eine Art Gnadenbrot, lehnte sie ab. In dieser für sie so schlimmen Zeit übte sie nur noch mit ganz kleinen Mädchen. Denn ganz ohne den Sport konnte sie nicht leben.  

WM-OK lädt alle ehemaligen deutschen Medaillengewinner zur Eiskunstlauf-WM nach Dortmund ein
7.3.2004 DEU-PRESS: Das Organisations-Komitee der WM in Dortmund hat alle ehemaligen deutschen Medaillengewinner bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften zu den WM-Titelkämpfen vom 22. bis 28. März nach Dortmund eingeladen. Bereits jetzt liegen viele Zusagen vor, unter anderen von Marika Kilius/Hans-Jürgen Bäumler, Manfred Schnelldorfer, Katarina Witt (die auch für die ARD als Kommentatorin arbeitet), Angelika und Erich Buck und viele andere.  

Ex-Weltmeisterin Slutskaja nach Herzerkrankung doch bei der Eiskunstlauf-WM in Dortmund ?
5.3.2004 Den Haag (dpa) - Ex-Weltmeisterin Irina Slutskaja (Russland) erwägt nach überstandener Herzerkrankung nun doch einen Start bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften Ende März in Dortmund. Die Olympia-Zweite aus Moskau hatte bisher die ganze Saison krankheitsbedingt ausgelassen. «Irina geht es gut, sie trainiert, und sie wird an einem Sichtungslaufen teilnehmen», sagte Slutskajas Trainerin Zhanna Gromowa der dpa in Den Haag am Rande der Juniorenweltmeisterschaften. «Ich halte es für durchaus realistisch, dass Irina zur WM fährt», ergänzte die Trainerin. Der Präsident des Russischen Vebandes, Walentin Piseew, erklärte, dass der Test, bei dem Slutskaja ihre Programme zeigen soll, Mitte März stattfinde. Weil ihre Mutter lebensgefährlich erkrankte, blieb sie zu Hause. Dann wurde sie selbst krank, lag im Sommer mit einer Herzbeutelentzündung wochenlang im Krankenhaus. Im Herbst stellten Ärzte bei der 25-Jährigen Vaskulitis, eine entzündliche Erkrankung der Blutgefäße, fest.  

Heiko-Fischer-Pokal in Stuttgart als WM-Generalprobe: Stefan Lindemann in Best-Form
29.2.2004 Stuttgart (dpa) - Der Deutsche Eiskunstlauf-Meister Stefan Lindemann hat die Generalprobe für die Weltmeisterschaften in Dortmund erfolgreich absolviert. Der EM-Fünfte aus Erfurt gewann souverän den Heiko-Fischer-Pokal in Stuttgart und bot drei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt in Kurzprogramm und Kür eine fast fehlerfreie Leistung. Höhepunkt seiner Kür war die Sprungkombination vierfacher Toeloop/dreifacher Toeloop, die er erstmals in seiner Karriere einwandfrei meisterte. Lindemann siegte vor Silvio Smalun (Oberstdorf) und dem Franzosen Vincent Restancourt. Im Wettbewerb der Damen setzte sich die frühere deutsche Meisterin Katharina Häcker (Mannheim) vor der Berlinerin Stefanie Dankert und der bayerischen Meisterin Kristina Beutelrock (Kaufbeuren) durch.  

Es wird immer fraglicher, ob Winkler-Lohre bei der WM im eigenen Land starten können
28.2.2004 sid - Gehen die 6-maligen deutschen Eistanz-Meister Kati Winkler und Rene Lohse bei den Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften Ende März in Dortmund noch einmal auf Medaillenjagd oder müssen die Achtplatzierten der Olympischen Winterspiele von Salt Lake City passen? Der 30 Jahre alte Berliner hatte im Januar einen Innenbandanriss im rechten Knie erlitten. Das in Oberstdorf trainierende Paar musste daraufhin schon auf den Start bei den europäischen Titelkämpfen in Budapest verzichten. ´Der Heilungsprozess verläuft positiv, ich kann aber auf dem Eis noch nicht tief ins Knie gehen. Deshalb haben wir unsere Entscheidung bezüglich der WM noch einmal um zwei Wochen verschoben´, sagte Lohse, der mit seiner Partnerin sein Hauptaugenmerk im Training auf die Pflichttänze legt. Für die WM würden in Fall einer Absage die deutschen Vizemeister Christina und William Beier (Dortmund) nachnominiert.  

Jetzt auch neues Punktesystem beim Synchron-Eiskunstlaufen
24.2.2004 deu-press - Beim ISU-Wettbewerb in Neuchatel wurde es mit der neuen Punktwertung noch deutlicher, als zuletzt in Prag: Das Team Berlin 1 ist auf Tuchfühlung mit der Weltspitze im Synchron-Eiskunstlauf. Das Weltmeister-Team aus Schweden feierte mit 247 Punkten einen überlegenen Sieg. Dahinter gab es ein Fotofinish um die Plätze zwischen den WM-Fünften USA (217 Punkte), den WM-Zweiten Finnland (216) und den Deutschen Meistern (213). Die DM-Zweiten Skating Mystery belegte bei diesem wichtigen Wettbewerb, bei dem zum ersten Mal das neue Wertungssystem mit Punkten angewendet wurde, mit 155 Punkten einen respektablen siebten Rang. Eine der Erfahrungen mit dem neuen Punktsystem ist die Erkenntnis, dass bei ihm kleine individuelle Fehler sich stärker auf das Resultat auswirken als zuvor.  

Natalie singt den Titelsong zur Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Dortmund: ´Dreams on Ice´
DA-Music veröffentlicht den offiziellen Titelsong DREAMS ON ICE zu den Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf, die im März 2004 in Deutschland stattfinden. Den offiziellen Song der Deutschen Eiskunstlauf-Union, die Ausrichter der WM ist, wird NATALIE singen, die zuvor bei der WEA unter Vertrag war. NATALIE nahm im Jahr 2002 mit dem Titel ´Don´t Say Goodbye´ an der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix d´Eurovision de la Chanson teil. Zuvor hatte sie als Mitglied des Chart-Acts Blue Nature ihr Debut in den deutschen Charts. Der Titel ´A Life So Changed´ schaffte den Sprung von 0 auf 7 in die deutschen Single-Top-10. DREAMS ON ICE ist eine emotionale Ballade die von NATALIE in gewohnt gefühlvoller Art interpretiert wird und absoluten Gänsehautcharakter hat.   mehr...

Eiskunstlaufpaar Wötzel/Steuer hören nun endgültig auf
12.2.2004 Dresden (dpa) - Die Eiskunstläufer Mandy Wötzel und Ingo Steuer beenden nach zwölf gemeinsamen Jahren endgültig ihre Paarlaufkarriere. Das erklärten die ehemaligen Welt- und Europameister in einem Interview mit dem MDR-«Sachsenspiegel». Die Chemnitzer, die nach ihrem dritten Platz bei den Olympischen Spielen in Nagano 1998 ins Profilager wechselten und nur noch vereinzelt auftraten, verabschieden sich jetzt mit ihren Auftritten beim Gastspiel von «Holiday on Ice» von ihren Fans. Mandy Wötzel will mit einem neuen Partner weiterhin im Profigeschäft aktiv sein. Steuer wird sich künftig als DEU-Paarlauftrainer am Chemnitzer Bundesstützpunkt auf die EM-Siebten Fitze/Rex und die deutschen Meister Sawtschenko/Szolkowy konzentrieren. «Ich wäre gerne mit Ingo noch länger gelaufen», sagte die 30-jährige Mandy Wötzel, «aber nachdem er sich entschlossen hat, weiter als DEU-Trainer zu arbeiten, habe ich mich neu orientiert. Halbherzigkeiten sind nichts für mich.»  

WM-Countdown für Kufenkünstler läuft
12.2.2004 (sid)- Der Countdown läuft für die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften in Dortmund (22. - 29. März). Nachdem alle nationalen Titelkämpfe ihre Meister gefunden haben, die Grand-Prix-Serie beendet ist und auch die Europameisterschaften hinter den Athleten liegen, wartet jetzt das internationale Großereignis auf die Kufenkünstler. Die EM im ungarischen Budapest hat mit einigen Überraschungen aufgewartet und gezeigt, dass sich die vermeintlichen Favoriten auch in Dortmund warm anziehen müssen.

Pluschenko will Revanche & Zweikampf im Paarlauf deutet sich an ....  
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DEU-Präsident Mirmseker sieht nach EM nun die deutschen Eiskunstläufer im Aufwärtstrend
9.2.2004 Budapest (dpa) - Sechs Wochen vor den Weltmeisterschaften in Dortmund trägt angeblich das Sanierungskonzept der Deutschen Eislauf-Union (DEU) erste Früchte. Zwar sind die deutschen Kufen-Stars auch im sechsten Jahr bei europäischen Titelkämpfen in Budapest ohne Medaille geblieben, aber die DEU erkennt dennoch einen Aufwärtstrend. «Ich bin niemand, der etwas schönredet, aber unsere Läufer haben einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht», lautete das Fazit von DEU-Präsident Reinhard Mirmseker, der sich besonders über den 5. Platz des Erfurters Stefan Lindemann freute.   mehr...

Mirmsekers mächtige Putzkolonne räumt unbeirrbar auf
Frankfurter-Allgemeine-Zeitung FAZ 3. Februar 2004: Der Mann hat dieser Tage gut zu tun. Er vor allem repräsentiert den deutschen Eiskunstlauf bei der Europameisterschaft in Budapest, und er bewertet dazu als international renommierter Preisrichter auch die besten Paare aus anderen Ländern. Darüber hinaus muß sich der Berliner Reinhard Mirmseker in der ungarischen Hauptstadt auch mit den Ausläufern einer hausgemachten Affäre herumschlagen, die Frieder Dieck, sein Stellvertreter im Vorsitz der Deutschen Eislauf-Union (DEU), daheim in Dortmund angerichtet hat. Dort finden in der Westfalenhalle vom 22. bis 28. März die Weltmeisterschaften statt; eine Großveranstaltung, die Dieck bis vor kurzem als Generalbevollmächtigter der Fördergesellschaft Eiskunstlauf in Deutschland (FED) mitorganisierte.   mehr...

Querelen um Ticketverkauf verärgern Eiskunstlauf-Chef
DIE WELT Budapest 2.2.2004 - Besonders groß ist die Euphorie für die Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Ungarn nicht gerade. Das merkt man spätestens, wenn selbst der Kellner im Budapester Hotel ´Stadion´ vorsichtig fragt, welche Sportveranstaltung da gerade in der Eishalle läuft. Dazu muss man wissen: Die Eisarena grenzt direkt an das Hotel und alle 35 teilnehmenden Nationen wohnen im ´Stadion´. Neidisch blicken die EM-Ausrichter angesichts solcher Ignoranz nach Deutschland. Hier läuft der Ticketvorverkauf für die Weltmeisterschaften vom 22. bis 28. März in Dortmund hervorragend. Aber: Den großen Absatz wollten offensichtlich der Organisationskomitee-Mitarbeiter Frieder Dieck und der Ehrenamtliche Karl-Heinz Kleinmeier zu einem kleinen Geschäft für sich nutzen, statt der üblichen Vorverkaufsrendite von ein oder zwei Prozent des Kartenpreises wollten sie angeblich bis zu zehn Prozent kassieren.   mehr...

Ungarin Julia Sebestyn Europameisterin im Eiskunstlaufen - Annette Dytrt aus München erreicht mit Platz 11 WM-Ticket
7.2.2004 Budapest (dpa) - Die Ungarin Julia Sebestyn (Foto) ist Europameisterin im Eiskunstlaufen. In ihrer Heimatstadt Budapest gewann die 22-Jährige den Titel vor Jelena Liaschenko (Ukraine) und Jelena Sokolowa (Russland). EM-Titelverteidigerin Irina Slutskaja konnte wegen einer Herzerkrankung nicht in Budapest starten. Dafür kamen neue Talente nach vorn. Julia Sebestyn, letztjährige Bronzemedaillen-Gewinnerin, wurde in einem Blumenmeer ertränkt, als sie ihre Tango-Kür fehlerfrei zu Ende gebracht hatte. Sie ballte die Faust und konnte fast entspannt das Preisrichtervotum verfolgen. Besonders in der B-Note wurde sie mit bis zu 5,9 belohnt.
Die deutsche Meisterin Annette Dytrt lief mit einer soliden Leistung in der Kür auf Rang 11 und ist damit als einzige Deutsche für die Weltmeisterschaften im März in Dortmund qualifiziert. Die Münchnerin erfüllte die mit Platz 16 von der Deutschen Eislauf-Union (DEU) gesetzte Norm. «Insgesamt bin ich zufrieden, auch wenn ich mich sehr über den Lutz ärgere», sagte die Wahl-Münchnerin Dytrt, die gleich zu Beginn ihrer Kür stürzte. «Dortmund war mein großes Saison-Ziel. Ich habe noch sechs Wochen Zeit und werde hart trainieren», kündigte die gebürtige Tschechin an. Ein Platz unter den besten zehn hätte der DEU zwei Startplätze für die EM 2005 in Turin gesichert. «Wir dürfen nicht zu hohe Ansprüche stellen, denn immerhin hat sich Annette um zehn Plätze im Vergleich zum Vorjahr gebessert», so DEU-Sportdirektor Udo Dönsdorf.  

Russisches Eistanzpaar Tatjana Nawka und Roman Kostomarow holt EM-Gold
6.2.2004 (sid)- Bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Budapest haben die beiden russischen Eistänzer Tatjana Nawka und Roman Kostomarow am Freitag ihren ersten großen Titel gewonnen. Albena Denkowa und Maxim Stawiski aus Bulgarien landeten auf Platz zwei, das Ehepaar Elena Gruschina und Ruslan Gonscharow aus der Ukraine holte die Bronzemedaille. Nawka und Kostomarow führten im gesamten Wettbewerb die Konkurrenz an und sicherten sich nach der Kür die Goldmedaille. Für ihre Vorstellung zur Filmusik vom ´Rosaroten Panther´ und ´Austin Powers´ bekamen die Russen Noten zwischen 5,5 und 5,9 für die technische Ausführung und sieben Mal die 5,9 für ihre Präsentation. Nach dem Triumph von Tatjana Totmianina und Maxim Marinin im Paarlauf war der Sieg von Nawka/Kostomarow die zweite Goldmedaille für Russland. Das deutsche Eistanzpaar die Geschwister Christina und William Beier beendeten den Wettbewerb nach einem Sturz auf Rang 16, den das die Beiers bereits nach dem Originaltanz inne gehabt hatte.  

ISU-Chef Ottavio Cinquanta will mit aller Macht das umstrittene neue Bewertungssystem durchboxen
6.2.2004 Budapest (dpa) - Am Rande der EM wurde bekannt, dass die ISU bei ihrem nächsten Kongress im Juni im niederländischen Scheveningen das neue Wertungssystem zur Abstimmung stellen will. ISU-Präsident Ottavio Cinquanta braucht für die Abschaffung des traditionellen Verfahrens mit der Höchstnote 6,0 eine Zwei-Drittel-Mehrheit. «Es werden 55 Eiskunstlauf-Verbände abstimmen, 37 davon müssen den Regeländerungen zustimmen. Wir sind sehr optimistisch», sagte Cinquanta. Besonders in den starken Eislauf-Nationen Russland und Amerika gibt es Widerstand gegen die Neuerungen des viel kritisierten Wertungssystems. Das neue Verfahren ist sehr aufwendig und daher sehr teuer, so dass die Wettkampfkosten erheblich steigen werden: Zurzeit werden aus 14 Noten 9 von einem Computer ausgewählt, eine mögliche Beeinflussung der Preisrichter ist dadurch erschwert worden. Trotz starker Kritik will die ISU an der Anonymität der Juroren festhalten. «Das neue System ist gut, aber noch nicht perfekt. Sicherlich wird es noch kosmetische Veränderungen geben», sagte Cinquanta.  

Franzose Joubert entthronte den Russen Pluschenko - Lindemann löste WM-Ticket
5.2.2004 (sid)- Jewgeni Pluschenko, der Weltmeister aus St. Petersburg, hat die sicher geglaubte Goldmedaille bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Budapest nach einer ´durchwachsenen´ Kür mit Höhen und Tiefen an den letztjährigen Vize-Europameister aus Frankreich, Brian Joubert (Foto), verloren. Bronze holte sich Ilja Klimkin aus Russland. Das interne deutsche Duell um die Startberechtigung für die Welttitelkämpfe Ende März in Dortmund entschied unterdessen der Erfurter Lindemann gegen Andrejs Vlascenko aus München für sich.   mehr...

Nun kann die DEU bei der nächsten Europameisterschaft-2005 auch nur noch ein Eistanzpaar schicken
5.2.2004 Budapest (dpa) - Die deutschen Eistanz-Vize-Meister Christina und William Beier müssen bei ihrem Europameisterschafts-Debüt viel Lehrgeld zahlen. Nach dem Originaltanz verloren die Geschwistzer Beier einen Platz und rangieren nun vor der Kür nur auf dem 16. Platz. Ohne einen Platz in den Top Ten verliert die Deutsche Eislauf-Union (DEU) den zweiten Startplatz für die nächste EM 2005 in Turin. Auch bei den Welttitelkämpfen im März in Dortmund darf nur ein Tanzpaar starten. Die 19 und 21 Jahre alten Geschwister Beier, die im Kindesalter von den Philippinen nach Deutschland einwanderten, starten diese Saison erstmals bei den Senioren. Das erfolgreiche Junioren-Paar wird probeweise von Startrainer Martin Skotnicky betreut, der in Oberstdorf auch Winkler/Lohse unter seinen Fittichen hat, die aber verletzungsbedingt in Budapest nicht antreten konnten. Ihren ersten Titel haben die Russen Tatjana Nawka/Roman Kostomarow (Foto) fest im Visier. Sie führen das Feld vor Elena Gruschina/Ruslan Gonscharow (Ukraine) und den Bulgaren Albena Denkowa/Maxim Stawiski an.  

Dritter Paarlauftitel für Totmianina/Marinin & Fitze/Rex lösen WM-Ticket
4.2.2004 dpa - Die deutschen Vizemeister Eva-Maria Fitze und Rico Rex haben mit Platz 7 bei den Eiskunstlauf-EM in Budapest den einzigen deutschen Startplatz für die Weltmeisterschaften im März in Dortmund erkämpft. Die russischen Paarläufer Tatjana Totmianina und Maxim Marinin (Foto) sind zum dritten Mal Eiskunstlauf-Europameister. Silber holten in Budapest ihre Landsleute Maria Petrowa/Alexej Tichonow vor den Polen Dorota Zagorska/Mariusz Siudek. Die Dortmunder Rebecca Handke und Daniel Wende - die eigentlich noch Junioren sind - beendeten den Wettkampf mit einem guten zehnten Platz.  

Kurzportrait: Deutsche Meisterin Annette Dytrt - mal Tschechin, mal Deutsche?
4.1.2004 ZDF: Einsamkeit in einem fremden Land und die extreme Strenge einer überehrgeizigen Trainerin machten der 19-jährigen Eiskunstläuferin Annette Dytrt das Leben in Tschechien schwer. Fast zerbrach sie daran. Erst die Rückkehr in ihre zweite Heimat nach München ließ Dytrt aufblühen und zu neuen Erfolgen streben. Ergebnis: Die 19-Jährige gewann Anfang 2003 die deutsche Meisterschaft. Weil sie in Deutschland trotz ihres großen Talents immer im Schatten der erfolgreichen Tanja Szewczenko stand, ging Annette Dytrt 1998 nach Prag. Tschechische Funktionäre hatten sie - wie heute im modernen kommerziellen Eiskunstlauf-Gladiatoren-Stort üblich - dazu überredet und da sie tschechische Eltern und einen tschechischen Pass hatte, war der Wechsel kein Problem.   mehr...

Vlascenko und Lindemann liegen bei der EM Kopf an Kopf und kämpfen um den einzigen deutschen Startplatz bei der WM
3.2.2004 (sid)- Das einzige deutsche WM-Ticket bleibt bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Budapest heiß umkämpft: Andrejs Vlascenko (Foto) greift noch einmal an und hat nun beste Chancen auf den einzigen deutschen Startplatz bei der Eiskustlauf-WM im März in Dortmund. Mit einem glänzenden Kurzprogramm zog Andrejs Vlascenko aus München als sechster an dem Erfurter Stefan Lindemann auf Rang sieben vorbei und geht mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,4 Punkten in die Kür-Entscheidung am Donnerstag.
An der Spitze gab sich der haushohe Favorit Jewgeni Pluschenko keine Blöße: Der Titelverteidiger aus St. Petersburg begeisterte bei der EM das ungarische Publikum mit einem sehenswerten Flamenco, erhielt einmal die Höchstnote von 6,0 Punkten und baute seine Führung weiter aus. Dem Weltmeister am nächsten kamen der Franzose Brian Joubert sowie sein russischer Landsmann Ilja Klimkin.  

Geschwister Beier bei EM-Debüt nur auf Rang 15 beim Eistanz
3.2.2004 Budapest (dpa) - In Abwesenheit der verletzten deutschen Meister Kati Winkler und René Lohse (Berlin) haben die deutschen Eistänzer bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Budapest nur einen mäßigen Start hingelegt. Die deutschen Vizemeister Christina und William Beier aus Dortmund belegten nach dem Pflichttanz (Walzer) nur den 15. Platz. Vor dem Originaltanz und der Kür führen die Russen Tatjana Nawka/Roman Kostomarow vor den Bulgaren Albena Denkowa/Maxim Stawijsk das Feld an. Dritte sind Elena Gruschina/Ruslan Gonscharow aus der Ukraine.  

Pfitze/Rex haben die Hand am Ticket zu den Eiskunstlauf-WM im März in Dortmund
2.2.2004 SID - Die beiden Chemnitzer nehmen in der Paarlauf-Konkurrenz nach dem Kurzprogramm bei der EM in Budapest einen guten sechsten Platz ein. Rang acht nach der Kür am Mittwoch würde den deutschen Vize-Meistern für die Startberechtigung bei den Welttitelkämpfen Ende März in Dortmund reichen. An der Spitze laufen Tatjana Totmianina und Maxim Marinin einer erfolgreichen Titelverteidigung entgegen. Die beiden Russen verwiesen mit einem makellosen, aber auch emotionslosen Kurzprogramm ihre Landsleute, die Ex-Weltmeister Maria Petrowa und Alexej Tichonow auf den zweiten Platz.  

Lindemann und Vlascenko im EM-Mittelfeld - Ewgeni Pluschenko erwartungsgemäß vorne
2.2.2004 Budapest (dpa) - Mit schwachen Leistungen sind der Erfurter Stefan Lindemann und der Wahl-Münchner Andrejs Vlascenko in die Eiskunstlauf-Europameisterschaften gestartet. Der deutsche Meister Lindemann leistete sich in Budapest mehrere Fehler in der Qualifikationskür, Vlascenko stürzte zwei Mal beim Versuch des dreifachen Axels. Als Gruppen-Dritter und -Fünfter sind aber beide fürs Hauptfeld qualifiziert. Erwartungsgemäß setzten sich der Russe Ewgeni Pluschenko und der Franzose Brian Joubert an die Spitze ihrer Gruppen. Trotz Schmerzen an beiden Knien ist der 21-jährige Pluschenko hoher Favorit auf seinen vierten EM-Titel.  

Ingo Steuer bleibt nun doch Paarlauf-Trainer in Chemnitz
2.2.2004 (sid) - Ingo Steuer wird seine Tätigkeit als Paarlauf-Trainer bei der Deutschen Eislauf-Union (DEU) in Chemnitz doch über das Saisonende hinaus fortsetzen. Das bestätigte DEU-Präsident Reinhard Mirmseker schon vor der offiziellen Eröffnung der Europameisterschaften in Budapest. ´Alle Beteiligten haben sich bewegt und dabei einen gangbaren Weg gefunden. Wir werden in Kürze alles schriftlich fixieren und bis 2006 festzurren´, sagte Mirmseker. Der ehemalige Paarlauf-Weltmeister betreut damit weiterhin in Chemnitz drei deutsche Spitzenpaare: Die EM-Teilnehmer Eva-Maria Fitze und Rico Rex, die deutschen Rekordhalter Nicole Nönnig und Matthias Bleyer sowie die deutschen Meister Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy.   mehr...

Bei der Eiskunstlauf-Europameisterschaft in Budapest sind Deutsche chansenlos
1.2.04 dpa - Erst die Absage der Medaillenkandidaten Kati Winkler/René Lohse, dann Querelen um die Organisation der Weltmeisterschaft im März in Dortmund - die deutschen Eiskunstlauf-Asse fahren mit schwerem Gepäck zur EM nach Budapest. «Wir haben wahrlich keine Glückssträhne», sagte Reinhard Mirmseker, Präsident der Deutschen Eislauf-Union (DEU) - außerdem soll die DEU Finanz-Probleme haben.   mehr...

Skandal vor der WM: Eis-Funktionäre im Clinch – Dortmunder WM-Mitorganisatoren entlassen: angeblich „Befugnisse überschritten“
Ruhr-Nachrichten Dortmund 31.1.2004: Drei Tage vor Beginn der Eiskunstlauf-Europameisterschaft in Budapest und sieben Wochen vor der Weltmeisterschaft im eigenen Lande hängt in der Deutschen Eislauf-Union (DEU) der Haussegen mächtig schief.
Sportlich hat der deutsche Eiskunstlauf-Sport leider nicht mehr viel zu bieten, also macht man mit „Peanuts-Diskussionen“ und „Kompetenz-Gerangel“ von sich reden.  
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Pech: Winkler/Lohse sagen verletzungsbedingt die EM-Teilnahme ab
29.1.2004 sid - Pech für die deutschen Eistanz-Meister Kati Winkler und Rene Lohse (Berlin): Der Traum von der Eiskunstlauf-EM in der kommenden Woche in Budapest ist geplatzt. Pechvogel Rene Lohse erlitt im Training am Montag einen Innenbandanriss im rechten Knie. ´Das eingerissene Band kann bei jeder Belastung sofort ganz abreißen. Auf einem EM-Start muss verzichtet werden, um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft im März nicht zu gefährden´, sagte Dr. Hubert Hörster, Arzt für das Nationalteam der Skirennläufer in Bad Wiessee.   mehr...

Die Vier-Kontinente-Meisterschaften (d.h. Rest of World - ohne Europa) fand dieses Jahr im kanadischen Hamilton statt
25.1.2004 sid - Bei den Vier-Kontinente-Meisterschaften (für Nord- u. Südamerika, Afrika und für den Pazifischen Raum - d.h. ohne Europa und ohne Russland) im kanadischen Hamilton entpuppte sich die Entscheidung bei den Damen als spannender Wettbewerb mit einigen Überraschungen. Die Japanerin Yukina Ota, Dritte nach dem Kurzprogramm, sicherte sich die Goldmedaille und damit ihren ersten Triumph in der Seniorenklasse. Die amtierende Junioren-Weltmeisterin eröffnete ihre Kür mit einer Kombination aus dreifachem Lutz und doppeltem Toe Loop gefolgt von einem doppelten Axel. Zwar landete die Japanerin beim Flip mit beiden Füßen, kämpfte sich aber zurück und überzeugte gegen Ende der Kür auch mit hervorragenden Pirouetten. Im Eistanz siegten Tanith Belbin und Benjamin Agosto aus den USA (Foto).   mehr...

Die französische Eiskunstläuferin Surya Bonaly wurde US-Staatsbürgerin
14.1.2004 sid - Die frühere französische Eiskunstlauf-Europameisterin Surya Bonaly hat die US-Staatsbürgerschaft angenommen. Das gab am Dienstag ihr Manager Michael Collins bekannt. Die 30-Jährige, die inzwischen in Las Vegas lebt, tritt seit 1998 bei Profi-Shows auf. ´Surya hat auf diesen Moment lange gewartet und nun hat sie es geschafft´, so Collins. Während ihrer Amateur-Karriere erkämpfte sich Bonaly fünf Europameistertitel und wurde drei Mal Vize-Weltmeisterin sowie neun Mal französische Meisterin. Eine olympische Medaille blieb der in Nizza geborenen Bonaly versagt, ihr bestes Ergebnis war der vierte Platz bei den Winterspielen in Lillehammer 1994.  

Ohne Titelverteidigerin Irina Slutskaja wird das russische Team bei der Europameisterschaft in Budapest an den Start gehen
13.1.2004 sid - Die Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Budapest (2. bis 8. Februar) haben einen ihrer großen Namen verloren: Ohne Titelverteidigerin Irina Slutskaja wird das russische Team nach Ungarn reisen. Die 24-Jährige, die im Vorjahr im schwedischen Malmö ihren fünften EM-Titel gewann, wurde nicht in das Aufgebot berufen. In dieser Saison bestritt Slutskaja wegen verschiedener Erkrankungen bislang überhaupt keine Wettkämpfe. Gerüchte, sie leide an einer ernsthaften Erkrankung des Herzens, wies die Weltmeisterin von 2002 allerdings entschieden zurück. ´Die Berichte über meine Krankheiten waren übertrieben. Ich habe kein Problem mit dem Herzen, aber ich habe eine Vielzahl anderer medizinischer Probleme, die eine lange Rehabilitation erfordern´, sagte die Olympia-Zweite Slutskaja am Montag einer russischen Sportzeitung. Auf die Teilnahme an den Weltmeisterschaften im Vorjahr in Washington hatte Slutskaja wegen einer ernsthaften Erkrankung ihrer Mutter verzichtet.
Favoritin auf EM-Gold ist damit die EM- und WM-Zweite Elena Sokolowa, die am Sonntag in St. Petersburg ihren Titel als russische Meisterin erfolgreich verteidigte. Zum Aufgebot Russlands in Budapest zählen unter anderem auch Welt- und Europameister Jewgeni Pluschenko sowie die Paarlauf-Europameister Tatjana Totmianina und Maxim Marinin.  

Die Sieger des letzten Gelsenkirchen-Cups Valeria Marcoux und Craig Buntin wurden jetzt kanadische Paarlauf-Meister
12.1.2004 dpa: Eine Überraschung gab es bei den kanadischen Meisterschaften im Paarlauf: Die 23-jährige Valeria Marcoux aus Ottawa und ihr gleichaltriger Partner Craig Buntin aus Vancouver, die seit 2 Jahren zusammen trainieren, konnten sich nach einer fantastischen Leistung in der Kür gegenüber den Favoriten Anabelle Langlois und Patrice Archetto durchsetzen. Nach dem Pflichtprogramm waren Marcoux/Buntin noch Zweitplatzierte und haben dann in der Kür aufgeholt.  

Marie-France Dubreuil & Patrice Lauzon wurden kanadische Eistanz-Meister
12.1.2004 sid: Im Eistanz holten sich Marie-France Dubreuil und Patrice Lauzon das zweite nationale Gold ihrer Laufbahn. Megan Wing & Aaron Lowe und Chantal Lefebvre &Arseniy Markov kamen auf die Plätze zwei und drei bei der nationalen kanadischen Meisterschaft 2004.  

Die erst 15-Jährige Cynthia Phaneuf holte sich den kanadischen Titel in der Damen-Konkurrenz
12.1.2004 - dpa: Cynthia Phaneuf gelang bei den kanadischen Titelkämpfen am Wochenende die erste Überraschung: Die erst 15-jährige setzte sich am Freitag in der Damen-Konkurrenz durch und feierte den ersten großen Erfolg ihrer Karriere. Die sechsmalige nationale Meisterin Jennifer Robinson musste sich sogar hinter der 17-jährigen Joannie Rochette mit Bronze zufrieden geben. ´Es ist sehr hart für mich, nur Dritte zu sein. Ich habe hart gekämpft, aber die anderen sind einfach fantastisch gelaufen,´ zog Robinson nach dem Wettkampf Bilanz.  

Emanuel Sandhu hat sich den Titel bei den kanadischen Meisterschaften geholt und kommt jetzt zur WM nach Dortmund
12.1.2004 sid - Emanuel Sandhu hat sich bei den kanadischen Eiskunstlauf-Meisterschaften den Titel in der Herren-Konkurrenz gesichert und wird Kanada bei den Weltmeisterschaften in Dortmund vom 20. bis 28. März 2004 repräsentieren. Bei der WM gilt er sogar als Anwärter für den Titel. Für den 23-Jährigen war es der zweite kanadische Titel in Folge und der dritte insgesamt. In einer bis zum Schluss spannenden Kür setzte sich Sandhu am Ende gegen Ben Ferreira und Jeff Buttle (der den letzten Gelsenkirchen-Cup gewonnen hatte) durch. Nach dem Sieg beim Grand-Prix-Finale, bei dem der kanadische Meister sogar Weltmeister Jewgeni Pluschenko auf den zweiten Rang verwies, waren die Erwartungen sehr hoch: ´Ich musste hier einfach wirklich gut laufen. Schließlich wollte ich hier nicht nur meinen Titel verteidigen, ich bin hier auch als Grand-Prix-Gewinner angetreten,´ sagte Sandhu. Ferreira, der das bislang beste Ergebnis seiner Karriere bei nationalen Meisterschaften verbuchte, wird im März bei der WM in Dortmund als Zweiter Vertreter Kanadas starten.  

US-Meister im Eistanzen wurden Tanith Belbin & Benjamin Agosto
11.1.2004 dpa: Eistanzmeister bei nationalen US-Meisterschaften in Atlanta/Georgia wurden Tanith Belbin & Benjamin Agosto. Tanith Belbin und Benjamin Agosto holten sich in Abwesenheit der fünffachen Meister Naomi Lang und Peter Tchernyshev den Titel im Eistanz. Lang/Tchernyshev mussten schon nach dem Pflichttanz verletzungsbedingt aufgeben. Belbin & Agosto dominierten derweil jede Phase des Wettbewerbs und konnten am Ende den ersten nationalen Titel ihrer Karriere feiern. Melissa Gregory & Denis Petukhov und Loren Galler-Rabinowitz & David Mitchell kamen auf die Plätze zwei und drei.   mehr...

´Youngster´ Johnny Weir Überraschungs-Sieger bei den US-Herren
11.1.2004 sid: In der Herrenkonkurrenz stand in dem erst 19-jährigen Johnny Weir ein neues Gesicht ganz oben auf dem Podest, der seit Todd Eldredge im Jahre 1991 der jüngste US-Champ wurde. Weir stand in seiner Kür acht Dreifachsprünge und erhielt dafür sogar einmal die Bestnote 6,0. Titelverteidiger Michael Weiss verbesserte sich nach Rang vier im Kurzprogramm noch auf den zweiten Platz. Matt Savoie wurde Dritter. Vize-Weltmeister Timothy Goebel gab nach dem Kurzprogramm auf.  

Überraschung: Michelle Kwan hat zum siebten Mal in Folge den nationalen US-Titel im Eiskunstlauf gewonnen
11.1.2004 - sid: Die Weltmeisterin gewann in Atlanta vor Sasha Cohen und Jennifer Kirks. Für ihre glänzende Vorstellung zur den Klängen von ´Tosca´ erhielt Kwan gleich siebenmal die Bestnote 6,0 . ´Die vergangenen Monate waren ein ständiges Auf und Ab´, so Kwan. ´Hier so aufzutreten und bei den Meisterschaften eine solide Leistung abzulierfern, war mein Ziel.´ Mit ihrer überragenden Kür mit sechs Dreifachsprüngen konnte Kwan die nach dem Kurzprogramm noch führende Sasha Cohen auf den zweiten Rang verweisen. Für Kwan war es zudem der achte nationale Titel überhaupt und der siebte in Folge, womit sie die bisherige Rekord-Siegerinnen Maribel Vinson und Gretchen Merrill überflügelte. Als nächste Station stehen nun die Weltmeisterschaften in Dortmund Ende März auf dem Programm, die Chance für Kwan, noch mehr Rekorde zu brechen.  

Rena Inoue und John Baldwin neue US-Paarlauf-Meister
10.1.2004 sid - Rena Inoue und John Baldwin haben sich bei den US-amerikanischen Titelkämpfen im Eiskunstlauf trotz einiger dicker Fehler den Titel im Paarlauf geholt. Baldwin sprang einen dreifachen Toe Loop nur zweifach, stolperte bei einem weiteren und verkalkulierte sich beim Dreifach-Wurfsalchow, so dass seine Partnerin stürzte. ´Rena ist heute fantastisch gelaufen. Sie hat den Sieg verdient. Ich war es, der heute nicht gut war,´ sagte Baldwin. Zugute kam Inoue und Baldwin, dass die anderen Top-US-Paare auch nicht besser waren. Kathryn Orscher und Garrett Lucash sicherten sich den zweiten Rang, vor den Titelverteidigern Tiffany Scott und Philip Dulebohn.  

U.S.-Championship 9.-11.1.2004 in Atlanta, Georgia: Sasha Cohen oder Michelle Kwan ist die Frage
9.1.2004 sid - Sasha Cohen steht nach Platz eins im Kurzprogramm der Damen bei den US-Eiskunstlauf-Meisterschaften kurz davor, Michelle Kwan´s nationalen Siegeszug zu beenden. Cohen komplettierte die acht Teilstücke des Kurzprogramms mit Leichtigkeit und liegt nach der ersten Phase des Wettbewerbs vor Kwan und Jennifer Kirk in Führung. Cohen strebt ihren ersten nationalen Titel an. 2000 war sie nach dem Kurzprogramm ebenfalls Erste, fiel nach der Kür jedoch auf Platz drei zurück. Bei den Männern lieferte Johnny Weir das beste Kurzprogramm ab.
  
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Es steht fest: Die Eistanz-Hoffnung, die Geschwister Beier wechseln von Dortmund nach Oberstdorf, zum ´Startrainer´ Skotnicky
8.1.2004: Das Eistanz-Geschwisterpaar Christina und William Beier aus Dortmund wird künftig von Martin Skotnicky trainiert. ´Der Schritt fällt uns nicht leicht´, erklärten sie bei der Deutschen Meisterschaft in Berlin. ´Doch bei unseren ersten internationalen Starts bei den Senioren mussten wir erkennen, wie weit und hart der Weg in die Weltspitze noch ist. Wenn man dorthin will, muss man sich auch an der Weltspitze orientieren, und die trainiert in Oberstdorf.´ Ihre ersten Auftritte beim Grand Prix-Wettbewerb der Senioren, Skate Canada und Cup of China, erlebten die Fünften der vergangenen Junioren-WM ´wie den Beginn einer neuen Zeitrechnung´.   mehr...

Eistanzpaar Miriam Steinel & Vladimir Tsvetkov hören auf
Miriam Steinel hat ihre Laufbahn beendet. Mit ihrem Partner Vladimir Tsvetkov zählte sie zu den Hoffnungen der DEU. Das Paar Steinel/Tsvetkov wurde zweimal Dritte im Finale des Junioren Grand-Prix und verfehlte bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2002 als Vierte nur knapp den Sprung auf das Siegerpodest. Die 22 Jahre alte Münchnerin, die sich jedes Jahr vor Saisonbeginn aufs Neue fragte, Eislauf oder Studium? will nun endlich studieren. Sie sah für sich keine Möglichkeit dies mit dem Weg in die internationale Spitzenklasse im Eistanz zu vereinbaren. Die Deutsche Eislauf-Union will Vladimir Tsvetkov dabei behilflich sein, eine neue Partnerin zu finden.  

Alle Ergebnisse der Deutsche Eiskunstlauf-Meisterschaften 2004
Hier finden Sie alle Ergebnisse im Überblick   mehr...

Sawtschenko+Szolkowy sind die neuen Paarlauf-Hoffnungsträger - jetzt müssen die nur noch als Deutsche anerkannt werden
5.1.2004 Berlin (dpa) - Die schärfsten Eiskunstlauf-Kritiker waren sich ausnahmsweise einmal einig: «Das sind die Nachfolger von Wötzel/Steuer», lautete das Urteil nach dem ersten Wettkampf von Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy. Das erst seit August zusammengestellte Paar aus Chemnitz gewann auf Anhieb die deutsche Meisterschaft im Paarlauf in Berlin am letzten Wochenende und deutete für die kommenden Jahre ein erhebliches Potenzial an. «Da haben wir ein Juwel gefunden, Aljona ist eine der besten Paarläuferinnen auf der Welt», befand Volker Waldeck, Präsidiumsmitglied der Deutschen Eislauf-Union (DEU) und internationaler Paarlauf-Wertungsrichter.

Zu den positiven Überraschungen der Deutschen Meisterschaft - die ansonsten nur Tristess aufzeigte - zählten Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy. Die neuen Schützlinge von Trainer Ingo Steuer bestritten erst ihren zweiten gemeinsamen Wettkampf und bestachen dennoch durch bemerkenswerte Harmonie. Zweite wurden die Titelverteidiger Eva-Maria Fitze und Rico Rex gefolgt vom Berliner Duo Mikkeline Kierkgaard + Norman Jeschke. Das EM-Ticket lösten allerdings Fitze/Rex, denn die Noch-Ukrainerin Sawtschenko ist wie auch die Noch-Dänin Kierkgaard international noch nicht für die DEU startberechtigt.  
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Nach den Deutschen Meisterschaften ist die DEU in Sorge: Deutschland ist weit von der Weltspitze entfernt
4.1.2004 Berlin (dpa) - Drei Monate vor den Weltmeisterschaften in Dortmund haben sich die deutschen Eiskunstläufer bei ihren Titelkämpfen in einem bemitleidenswerten Zustand präsentiert. In einem schrumpfenden Teilnehmerfeld gab es am Wochenende in Berlin mit Ausnahme der Vorzeigetänzer Kati Winkler und René Lohse kaum Lichtblicke. «Nach der Wende haben wir noch von den Resten der DDR gelebt. Doch dann wurde es versäumt, Nachwuchs zu züchten», sagte Reinhard Mirmseker, seit einem Jahr Präsident der Deutschen Eislauf-Union (DEU) und selbst einmal Ex-DDR-Sportler gewesen. «Man muss realistisch sein, viele Talente haben wir nicht gesehen.»  

Sawtschenko/Szolkowy deutsche Meister im Paarlaufen
4.1.2004 Berlin (dpa) - Neue deutsche Meister im Paarlaufen sind die Chemnitzer Aljona Sawtschenko und Robin Szolkowy. Sie gewannen in Berlin vor ihren Vereinskollegen Eva-Maria Fitze und Rico Rex und den Berlinern Mikkeline Kierkgaard/Norman Jeschke (Berlin). Die ersten Anzeichen für einen Aufschwung im Paarlaufen werden sich aber so schnell noch nicht auszahlen: Das neu zusammengestellte Paar Sawtschenko und Szolkowy kann nicht zu EM und WM, weil die 19 Jahre alte Ukrainerin für Deutschland noch nicht startberechtigt ist. ´Das macht aber nichts, unser neues Paar wird in den nächsten Jahren unser Zugpferd sein und die anderen mitreißen. Ich bin überrascht, was sie nach einem halben Jahr gemeinsamen Trainings schon auf die Beine gestellt haben´, sagte Reinhard Mirmseker, Präsident der Deutschen Eislauf-Union (DEU).  

Der Erfurter Stefan Lindemann ist zum dritten Mal deutscher Meister im Eiskunstlaufen geworden.
4.1.2004 Berlin (dpa) - Der Erfurter Stefan Lindemann ist zum dritten Mal deutscher Meister im Eiskunstlaufen geworden. Vor 2000 Zuschauern in der ausverkauften Berliner Erika-Hess-Halle setzte sich der 23-Jährige gegen den Wahl-Münchner Andrejs Vlascenko durch, der ihn zur Europameisterschaft im Februar nach Budapest begleitet. Dritter wurde Titelverteidiger aus 2003 Silvio Smalun aus Oberstdorf.
Vlascenko musste als Erster auf das Eis und machte keinen gravierenden Fehler in seiner künstlerisch anspruchsvollen Kür, doch es fehlte ein Vierfach-Sprung. Die Preisrichter zogen hohe Noten besonders im Ausdruck. Danach riskierte Lindemann alles: Zwar ging der Versuch des vierfachen Toeloops daneben, doch dann stand er jeden Sprung und strotzte vor Selbstbewusstsein. Besonders die Kombinationen des Juniorenweltmeisters von 2000 waren im Vergleich zu dem gebürtigen Russen anspruchsvoller. «Auf dieser Leistung kann ich aufbauen, es war mein bestes Programm bisher. Der Vierfache war nur etwas zu weit gedreht, sonst hätte der klappen können», sagte Lindemann.  

Winkler/Lohse holen ohne nennenswerte Konkurrenz den sechsten deutschen Eistanz-Titel
4.1.2004 Berlin (dpa) - Die Berliner Kati Winkler und René Lohse (Foto) haben sich in ihrer Heimatstadt den sechsten deutschen Meistertitel im Eistanzen gesichert. Die Europameisterschafts-Fünften setzten sich wie erwartet gegen die Dortmunder Geschwister Christina und William Beier durch. Die Geschwister Beier, die mit ihrem Wechsel nach Oberstdorf für die ´Bombe´ in Berlin sorgten, buchten vor ca. 2000 Zuschauern in der ausverkauften Erika-Hess-Halle mit einem ansehnlichen Kürprogramm neben Winkler/Lohse das zweite Ticket zur Europameisterschaft im Februar nach Budapest.  

Team Berlin I wieder Deutscher Meister im Synchron-Eiskunstlaufen
3.1.2004: ´Alle Jahre wieder´ die gleichen Ergebnisse im deutschen Synchron-Eiskunstlaufen: 1. ´Team Berlin I´ aus der Bundeshauptstadt, 2. ´Skating Mystery´ aus Chemnitz, 3. ´Shooting Stars´ aus Mannheim, 4. ´United Angels´ aus Stuttgart, 5. die ´Sunflowers´ aus Nordbayern, aus Weiden und 6. wurde ´Fire on Ice´ aus Dortmund. Bei den Dortmundern war diesmal nur ´Gesichtzeigen´ angesagt, denn vor 8 Wochen noch hatte man noch nicht genug Läuferinnen, um überhaupt mit einer Formation starten zu können. Es zeigt sich einmal wieder, dass anscheinend nur an den Bundesleistungszentren, die mit mehreren Eishallen ausgestattet sind, das läuferische Potential und genügend Eiszeiten für ein meisterliches SYS-Training anzufinden sind.  

Multi-Kulti bei den Paaren
Berlin 3.1.2004: Im Paarlauf lagen nach dem Kurzprogramm das ´deutsche´ Paar Aljona Sawtschenko/Robin Szolkowy (Chemnitz) in Führung. Bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften zeigte das neu zusammengestellte Paar Aljona Sawtschenko & Robin Szolkowy, was in ihnen steckt. Die ehemalige Junioren-Weltmeisterin aus der Ukraine ist zwar für Deutschland international noch nicht startberechtigt, aber das junge Paar von Trainer Ingo Steuer (der übrigens der DEU als Trainer wieder den Rücken kehrt), das sich keinen Fehler in der Kurzkür leistete, ist nun die neue Hoffnung der DEU für die kommenden Jahre. An zweiter Position vor der Kür liegen die Berliner Mikkeline Kierkgaard & Norman Jeschke (Berlin) vor den Titelverteidigern Eva-Maria Fitze & Rico Rex (München/Chemnitz). Für die Dänin Mikkeline Kierkgaard soll immer noch nicht geklärt sein, ob sie nun für Deutschland starten darf. Fahren nun evtl. die Drittplatzierten Fitze-Rex (Foto) zur EM und zur WM?  

Winkler/Lohse in Führung nach Originaltanz
3.1.2004 Berlin (dpa) - Kati Winkler und René Lohse stehen kurz vor ihrem sechsten Eistanz-Titel bei deutschen Eiskunstlauf-Meisterschaften. Die EM-Fünften untermauerten in Berlin mit einem schwungvollen Originaltanz zu Swing-Rhythmen ihre Ausnahmestellung. Erstaunlich: Die Noten landeten zwischen 5,8 und 5,9 auf Weltklasse-Niveau - ist dies schon ein Maßstab für die vorgenommenen Verbesserungen der letzten Wochen? Beim zweiten Pflichttanz, eine Yankee Polka, zeigten Winkler-Lohse bayrische Tracht - ob das hilft? Auf dem zweiten Platz liegt vor der Kür das Geschwisterpaar Christina und William Beier, die ja von Dortmund nach Oberstdorf wechseln.  

Annette Dytrt bleibt deutsche Meisterin im Eiskunstlaufen
3.1.2004 sid: Die 20-Jährige aus München - Ex-Tschechin - verteidigte ihren Titel in der Damen-Konkurrenz bei den nationalen Titelkämpfen in Berlin erfolgreich vor Denise Zimmermann aus Mannheim und der Erfurterin Constanze Paulinus. Der zweite nationale Titel in Folge sichert Dytrt auch die Qualifikation für die Europameisterschaften im Februar in Budapest. Sollte die Blondine dort ein achtbares Ergebnis erzielen, wird die Deutsche Eislauf-Union sie wohl auch für die Welttitelkämpfe im März in Dortmund nominieren, dort dürfte aber die ´reine Teilnahme´ der größte Erfolg bleiben. Vor 2000 Zuschauern in der Erika-Hess-Halle zeigte Dytrt eine sichere Vorstellung und buchte den einzigen Startplatz der Deutschen Eislauf-Union (DEU) bei den Europameisterschaften im Februar in Budapest. «Man kann immer was verbessern, ganz zufrieden bin ich nie. ´Ich fahre gut vorbereitet zur EM´, sagte Annette Dytrt, die eine fast fehlerfreie, aber nicht sehr schwierige Leistung bot. Ihre beiden Kombinationen aus Dreifach-Salchow/Zweifach-Toeloop und Doppel-Axel/Doppel-Toeloop waren einwandfrei, nur beim Doppel-Flip fehlte eine Umdrehung.  

Bombe geplatzt bei der DM: Erneut „Reise nach Jerusalem“ bei den deutschen Eistänzern - wer bleibt auf der Strecke?
3.1.2004 am Rande der Deutschen Meisterschaft in Berlin wurde bekannt, dass das bisherige Dortmunder Erfolgs-Eistanzpaar Christina und William Beier von ihrem langjährigen Dortmunder Eistanz-Trainer Oleg Ryjkin zum angeblichen ´Erfolgs-Eistanztrainer´ Martin Skotnicky nach Oberstdorf wechseln.
Alles seltsam .... diese verschlungenen Wege im Eiskunstlaufsport ....  
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Deutsche Meisterschaft in Berlin: Eigentlich nichts Neues
3.1.2004 Berlin: Eigentlich rührt man weiterhin wieder nur Zucker in die versalzene deutsche Eiskunsttlaufsuppe: Der Wahl-Münchner ´Oldie´ Andrejs Vlascenko führt einmal wieder bei den Herren vor der entscheidenden Kür und nach dem Kurzprogramm, weil seine Rivalen Stefan Lindemann (Erfurt) und Martin Liebers (Berlin) mehrere Fehler machten und auf dem glatten Parkett auf dem Hosenboden landeten. Nun muss die Kür wieder entscheiden und wer zur EM und zur WM fährt wird dann wohl wieder erst demnächst ´ausgeknobelt´. In der Damen-Konkurrenz sieht es nach einer erfolgreichen Titelverteidigung der Vorjahresmeisterin Annette Dytrt aus München aus - aber in beiden Disziplinen sind wir nun weiterhin weltweit nur drittklassig.  

Neues Konzept der ´konzentrierten Höhepunkte´ bei den Deutschen Meisterschaft 2. - 4.1.04 in Berlin mit ganz vielen TV-Berichten
«Nach 100 Jahren war es Zeit, etwas zu ändern und moderner zu werden», sagt Reinhard Mirmseker, Präsident der Deutschen Eislauf-Union (DEU), der die Traditionssportart auch im Fernsehen nach vorn bringen will. Das Neue: Die besten sechs Läufer in den interessanten Disziplinen laufen in einem Finale zügig hintereinander weg. Der DEU-Präsident würdigte dabei ausdrücklich die Zusammenarbeit und die Solidarität mit dem Deutschen Fernsehen, das den Titelkämpfen in diesem Jahr ´weitaus mehr Sendezeit zur Verfügung stellt, als in anderen Jahren´. Gerade in schwierigen Zeiten, wie sie der deutsche Eiskunstlauf zu überstehen habe, müssten sich Partnerschaften bewähren, sei ihm von den Verantwortlichen des Fernsehens erklärt worden.
  
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